Erfolgreiches Debüt für die IGS Lilienthal bei „Jugend forscht“

Ein beeindruckender Erfolg bei der ersten Teilnahme: Die IGS Lilienthal hat beim Schüler- und Jugendwettbewerb „Jugend forscht“ auf Anhieb überzeugt. Gleich 19 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 13 Jahren qualifizierten sich mit sieben eigenständigen Forschungsprojekten für den Regionalwettbewerb am 17. und 18. Februar 2026 in Celle.

Im Altersbereich „Jugend forscht Junior“ traten sie in den Fachgebieten Biologie, Arbeitswelt, Geo-/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik an – und das mit großem Erfolg. Drei Sonderpreise für innovative Forschungsideen gingen an die Nachwuchsforschenden der IGS. In den Fachgebieten Physik sowie Geo-/Raumwissenschaften erreichten sie jeweils den 3. Platz.

Ein besonderes Highlight: Der Schulpreis für das herausragende Engagement in der Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schülerinnen und Schüler wurde ebenfalls an die IGS Lilienthal verliehen. Insgesamt nahmen 14 Schulen sowie zwei private Forschungsprojekte am Regionalwettbewerb in Celle teil.

Im intensiven Austausch mit der Fachjury präsentierten die Teilnehmenden ihre mehrmonatigen Forschungsarbeiten und stellten sich anspruchsvollen Fragen zu ihren Projekten. Neben der wissenschaftlichen Qualität wurden auch die schriftliche Ausarbeitung sowie die Gestaltung der Messestände bewertet. Am zweiten Wettbewerbstag öffnete die Ausstellung ihre Türen für die Öffentlichkeit – zahlreiche Eltern, Interessierte und Schulklassen nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Projekte kennenzulernen.

Die betreuenden Lehrkräfte zeigen sich begeistert: „Wir sind unglaublich stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler.“ Viele Projekte böten großes Potenzial für eine Weiterentwicklung im kommenden Jahr. Schon jetzt sei spürbar, dass bei einigen Jungforschern und Jungforscherinnen der Forschergeist endgültig entfacht wurde.

Die Teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der IGS Lilienthal waren:

Lea S., Nayla K., Marieke H., Till D., Jonah L., Charlotta J., Emilia L., Nora A., Eowyn S., Louis L., Nathalie K., Lene P., Ada S., Finn H., Emma F., Philip O., Junis A., Leon M., Armend V.

Lilienthal, 20.01.2026 – Thomas Buse

Skifahrt 2026 – ein Oberstufenskikurs in Churwalden (Schweiz) – Lernen, das bewegt

Vom 14.01.26 bis 21.01.26 tauschten 32 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 12 und 13 und 3 Lehrkräfte im Rahmen ihres Oberstufensportkurses das Klassenzimmer gegen die Bergwelt der Lenzerheide und Arosa. Was folgte, war eine Woche voller Bewegung, Entwicklung und spürbarer Begeisterung.
Schon bei der ersten Fahrt mit der Gondel war klar: Diese Tage würden besonders werden. Schnee unter den Skiern, klare Bergluft und das gemeinsame Ziel, sich technisch weiterzuentwickeln – das sorgte für Energie und Motivation von Anfang an.
In leistungsdifferenzierten Gruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler strukturiert an ihren Fähigkeiten. Vom sicheren Kurvenfahren bis zur parallelen Fahrt wurde geübt, wiederholt, ausprobiert und verbessert. Die Fortschritte waren täglich sichtbar – und das Strahlen in den Gesichtern, wenn eine Abfahrt plötzlich souverän gelang, sprach für sich.
Gleichzeitig zeigte sich, dass eine solche Fahrt weit mehr ist als regulärer Unterricht. Wenn man mehrere Tage rund um die Uhr zusammenlebt, entstehen Gespräche, gemeinsames Lachen und ein Miteinander, das im Schulalltag so nicht möglich ist. Die Unterkunft in Churwalden bot den idealen Rahmen dafür: gemeinsame Abende, Austausch über Erfolge auf der Piste und ein spürbares Zusammenwachsen der Gruppe.
Auch für die Lehrkräfte war die Entwicklung beeindruckend – fachlich wie persönlich. Die Verbindung aus klarer Struktur, sportlicher Herausforderung und gemeinschaftlichem Alltag machte die Fahrt zu einer intensiven pädagogischen Erfahrung.
Am Ende kehrten alle mit müden Beinen, vielen Erinnerungen und leuchtenden Augen zurück – bereichert durch eine Woche, die Bewegung, Verantwortung und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verbunden hat.

„Bienvenue à l’Institut français de Brême!“

hieß es plötzlich auf Französisch als wir, die drei Französischkurse des Jahrgangs 9 und 10, im französischen Kulturzentrum in den Bremer Wallanlagen auftauchten. Die französische Muttersprache begleitete uns bei den Aktivitäten, die wir vor Ort ausgeübt haben. Nach einem französischen Frühstück guckten wir im hauseigenen Kino Folgen von „Carambolage“, u.a. eine Doku über den französischen Käse: Alle kennen den Käse namens „Géramont“, der zwar in Frankreich hergestellt, aber nur in Deutschland verkauft wird!

Wir machten ebenfalls ein Quiz durch die Médiathèque. Nach dem im Anschluss gezeigten Kurzfilm hieß es schon wieder auf Französisch: „Merci“ et „Au revoir“ !

ErasmusPlus Programm – Spanienaustausch

Ende Mai war es endlich soweit: Abflug für die IGS Lilienthal nach Chiclana. Neun SchülerInnen des 8. und 9. Jahrgangs reisten begleitet durch die Lehrkräfte Carmen Pérez Acosta und Linda Timm nach Andalusien / Spanien.

Obwohl sich die SchülerInnen durch den Besuch der SpanierInnen in Lilienthal schon kannten, war die Aufregung groß. Schließlich würden sie ihre Gastfamilien kennenlernen und es war für alle die erste Auslandsreise ohne die eigenen Eltern. Wir wurden euphorisch begrüßt und das Eis war bald gebrochen.

Auch das Wetter hat uns mit blauem Himmel – Sonnenschein die besten Bedingungen für all unsere Ausflüge beschert. Wir durften Salz kosten in den Salinen Chiclanas, Grindwale in der Straße von Gibraltar bestaunen, Füße kühlen im Rio Majaceite, mondän Kutsche fahren oder im Damensitz ein Pferd besteigen auf der Feria del Caballo in Jerez. Wir haben selbst Brot gebacken, in je so individueller Form, dass jede*r das eigene Backwerk wiedererkannte. In der Cámera obscura in Cádiz haben wir Passanten für uns über Papier „tanzen lassen“. Bei einer Müllsammelaktion am Strand mussten wir mit Erschrecken festgestellt, wieviel Müll in nur 30 Minuten zusammenkam. Zum Thema Inklusion haben manche ein „Blindes Frühstück“ erlebt. Oft ging es nach den Tageaktionen noch zum Strand oder in den Pool. Die intensivsten Erfahrungen sind mit Sicherheit der Kontakt zu den AustauschpartnerInnen und die neuen Freundschaften, die vertieft wurden. Unsere SchülerInnen hatten eine tolle Zeit und können auch auf sich selbst stolz sein: In dieser Woche haben sie definitiv ihre Komfortzone verlassen, sie haben sich auf eine fremde Familie eingelassen, in deren Kultur gelebt und Vertrauen aufgebaut. Da waren Tränen beim Abschied unvermeidbar und das Gepäck zurück nach Lilienthal war voller intensiver Erfahrungen fürs Leben und bei manchen auch schon mit neuen Reiseplänen.

„Bienvenue à Lilienthal“

hieß es von allen Seiten, als wir unseren französischen Gast Madame Novel an der IGS Lilienthal begrüßten. Die IGS Lilienthal hatte sich das zweiten Mal erfolgreich um das von der französischen und deutschen Regierung unterstützte Programm beworben. Zwei Wochen lang hospitierte die Lehrerin aus der Normandie in den Klassen 8-13 der IGS Lilienthal. Die Schüler und Schülerinnen zeigten sich nicht nur in den Französisch-Kursen interessiert und offen gegenüber der „Neuen“ im Unterricht und stellten viele Fragen. Eine rundum gute Erfahrung für Schüler:innen und Lehrer:innen, die wir im nächsten Schuljahr wiederholen wollen.

Nach nur zwei Wochen hieß es leider schon wieder

„Au revoir“ und „Bon voyage“ !

Alpencross 25 der IGS Lilienthal

Am 22.3.25 starten die diesjährigen Teilnehmenden ihr Trainingsprogramm für den nächsten Alpencross der IGS Lilienthal. Hierzu trifft sich die 30-köpfige Wandergruppe um 11.00 Uhr am Weyerberg in Worpswede.

Nach einer Vorbesprechung, in der die verschiedenen Trainingsangebote vorgestellt werden, geht es für die Schülerinnen und Schüler gleich los, mit einem ersten „Lauf “ am und über den Weyerberg.

Unter dem Titel „Alpencross“ nehmen im nächsten Schuljahr 25 Mädchen und Jungen die Überschreitung des Alpenhauptkammes in Angriff. In Oberstdorf im Allgäu startend, bewältigen die jungen Bergsportler und Sportlerinnen auf einer neuntägigen Wanderung entlang der Route des europäische Fernwanderweges E5 aus eigener Kraft eine Distanz von 87,5 km und überwinden dabei 11.460 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Bevor die Tour im italienischen Meran endet, stellt in diesem Jahr der Besuch der „Ötzi“-Fundstelle in den Ötztaler Alpen, am Tisenjoch auf 3208 Metern über dem Meeresspiegel, einen der Höhepunkte dar.

Für diese Herausforderung braucht es neben der richtigen Ausrüstung Mut und Teamgeist und vor allem Kraft und Ausdauer um die oft mehrstündigen Wanderungen auf schmalem Steig, in schroffem Gelände oberhalb der Baumgrenze zu meistern.

Regelmäßige, abwechslungsreich gestaltete Trainingseinheiten bis zum Start im August sollen hier für Motivation, Muskelaufbau und Durchhaltevermögen sorgen. Das schließt auch Freiluftveranstaltungen bei schlechtem Wetter ein.

Nicht zu unterschätzen ist die Förderung des sozialen Zusammenhaltes in der Wandergruppe, denn nur gemeinsam lässt sich eine solche körperliche und mentale Herausforderung erfolgreich bewältigen. Die Teilnehmenden stammen aus den Jahrgängen 10, 11 und 12  und kennen sich teilweise untereinander noch nicht.

Die vielfältigen Angebote der Vorbereitung reichen in den nächsten fünf Monaten von stärkender Gymnastik und Balanceübungen über Outdoor-Training am Weyerberg – wo sonst sollen die Höhenmeter herkommen? – zu Geräteübungen im Gym-Lilienthal oder „echtes“ Bergsteigen an der Kletterwand des DAV in Bremen. Des Weiteren ist die gemeinsame Teilnahme am Wilstedter Abendlauf geplant. Einen weiteren Höhepunkt in der Vorbereitung stellt die Brockenüberschreitung im Harz dar, bei der die geplante Übernachtung in der Hochmoor Baude ein erstes Hüttenfeeling vermitteln soll.

Gut vorbereitet bricht die Alpencross-Gruppe dann am 13. August, dem letzten Ferientag auf, um in neun Tagen von Oberstdorf  nach Meran in Italien zu wandern.

für das Alpencross-Team

Thomas Buse und Wolfgang Temme

Besuch des Chemie-Schullabors der Universität Bremen

Die Klasse 11.3 hat im Rahmen ihres Chemie-Unterrichtes einen ganztägigen Algenworkshop zum Thema: MEER-ESSEN, sind Algen & Co. die Zukunft auf unseren Tellern? am Institut der Organischen Chemie der Universität Bremen besucht.

Hierbei wurden verschiedene Meeresalgen kennengelernt und deren Inhaltstoffe chemisch analysiert. An verschiedenen Stationen konnten die Schüler und Schülerinnen sich weiter mit dem Einfluss von Licht, Salzgehalt, pH-Wert und Nitratwert als Umweltparameter und deren Veränderung als Stressfaktor untersuchen.

Das praktische und selbständige Arbeiten in Kleingruppen hat den Schüler und Schülerinnen besonders gefallen, wobei erst einige Laborgeräte und deren Handhabung kennengelernt werden mussten. Johanna und Clara konnten beispielweise nachweisen, dass ihre untersuchte Alge unter Stress weniger Chlorophyll a bildete und somit weniger Fotosynthese betreiben konnte. Zum Abschluss an diesem Workshop gab es  ein kleines Probiermenü mit Algenprodukten. Der Algensalat und die Algenchips kamen dabei besonders gut an. Gestärkt und bei besten Wetter gab es noch eine kleine Campusführung mit ein paar Hintergrundinformationen zur Universität Bremen. Alles im Allem war dies ein gelungener Ausflug an die Universität Bremen. Die Klasse 11.3 bedankt sich bei Frau Dr. Osmers als Leiterin des Schullabor Chemie, sowie bei Josephine und Felix bei der Unterstützung während der praktischen Arbeiten im Labor. Wir kommen gerne wieder.

26.03.25, Thomas Buse

Jugend debattiert 2025 – Finale der Region


Zum diesjährigen Regionalwettbewerb begaben sich die Teilnehmenden unserer Schule an das Gymnasium Ritterhude. In dem sich auf einer Anhöhe malerisch gelegenen Schulgebäude aus wilhelminischer Zeit wurden wir in der prächtigen Schulaula empfangen, die durch bauliche Maßnahmen eine hervorragende Akustik besitzt.

Neben der auffälligen Sauberkeit des gesamten Schulgebäudes begeisterte uns nicht nur der Erhaltungszustand der Räumlichkeiten, sondern auch die freundlich-warme Atmosphäre unter den auf den Fluren anzutreffenden Menschengruppen. Zu Beginn der Veranstaltung gab es die üblichen Informationen zu allem Organisatorischen.

Insgesamt wurden neben der IGS Lilienthal drei weitere Schulen der Region – ausschließlich Gymnasien – durch Debattanten vertreten. Schon mit Beginn der Vorbereitungsphase wurde deutlich, dass die anderen Schulen sehr starke und selbstsichere Teilnehmende geschickt hatten, größtenteils – auch äußerst auffällig – weiblichen Geschlechts.

Von unseren vier Teilnehmenden konnte der als Nachrücker vorgesehene leider nicht mitdebattieren, konnte jedoch dem Halbfinale der Altersgruppe II (Klassenstufe 11 – 13) als Zuhörer beiwohnen. Diese Vorentscheidungen fanden in Klassenräumen statt, wodurch sich die Zuhörerschaft auf einige Schülerinnen und Schüler beschränkte.

Im Zuge dieser Debatten zeigte sich das hervorragende Können einzelner. In Altersgruppe I (Klassenstufe 8 – 10) konnten sich ebenfalls Debattanten anderer Schulen durchsetzen. Die Streitfragen „Sollten extreme Parteien verboten werden?“ und „Sollte das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten werden?“ boten vielfältige Möglichkeiten, sich zu positionieren, zeigten aber auch Grenzen der Erkenntnis auf.

Die Rückmeldungen der Jury stellten für alle Beteiligten einen Gewinn dar, Enttäuschung hielt sich angesichts dieses tollen Erlebnisses in Grenzen. Die Finals fanden dann vor großem Publikum in der Aula statt. Der Geschlechterverteilung entsprechend wurden diese von insgesamt sieben Mädchen und einem Jungen bestritten. Bei diesen setzten sich nach mitreißenden Debatten in Altersgruppe I und in Altersgruppe II jeweils Schülerinnen aus Achim durch.

Seminarfachtag 2025

Am 17. Januar lud der Jahrgang 13 im Rahmen der Arbeit in den Seminarfächern begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 ein.
Den Gästen wurde ein breites Angebot zur Wahl gestellt: sie konnten wählen zwischen Angeboten zur Energie der Zukunft, der Mobilität der Zukunft, aber auch im Gebiet der Gerechtigkeit sich mit der Frage nach Selbstjustiz, der Todesstrafe oder dem Leben auf einer einsamen Insel auseinandersetzen. Abgerundet wurde die breite Vielfalt durch Angebote zur Kommunikation durch Kunst und dem Lace-Code. Die Angebote waren so gestaltet, dass möglichst viel selbst ausprobiert und erfahren werden konnte. Dies bereitete den Schülerinnen und Schülern Freude und sorgte für spannende Erkenntnisse – auch für den Jahrgang 13.

Kulturforum 2025

Als Abschluss des ersten Halbjahres hat das Kulturforum den Auftakt in das Jahr 2025 beschritten. Die Darstellendes Spiel Kurse der Jahrgänge 10 bis 13 von Frau Bouwer und Frau Timm präsentierten in einem bunten Programm Ergebnisse aus dem Unterricht und ermöglichten dem Publikum Einblicke in die Arbeitsweise des Faches. Aufgelockert wurde das Programm durch Lynn Ackermann, die ein Stück auf dem Cello spielte. Das Kulturforum im Winter soll neben den Aufführungen am Ende des Schuljahres wieder fester Bestandteil des Faches Darstellendes Spiel werden.