Unser schönes Schulgarten-Projekt

Ein tolles neues Projekt hat in diesem Schuljahr seinen Lauf genommen: Der Schulgarten wurde mit Leben gefüllt! Schüler*innen und die Lehrkräfte Below und Thiele sind mit Feuereifer dabei, die in die Jahre gekommene Fläche hinter dem Schulbebäude mit neuem Leben zu füllen. Wie man sieht, gelingt es gut!

 

 

Und hier die gesamte Fotostrecke des WPK – Schulgarten…

IGS Lilienthal goes international

Besuch der norwegischen Gruppe im Rahmen von „Deutschland Plus“

Das Weltgeschehen wurde in den vergangenen Jahrzehnten durch die Öffnung internationaler Grenzen und Vernetzung einzelner Länder in Bereichen der Wirtschaft, Politik, Kommunikation als auch in der Bildung geprägt, was durch den heute gängigen Begriff der Globalisierung beschrieben wird. Grundvoraussetzung für eine gelingende globale Integration junger Menschen ist damit die sprachliche Verständigung.

An der IGS Lilienthal werden ab Jahrgang 5 die Weichen für den Erwerb weiterer Sprachen gelegt: Alle Schüler*innen belegen ab Jahrgang 5 das Fach Englisch. Englisch hat für Schülerinnen und Schüler einen aktuellen lebensweltlichen Bezug, da die derzeitige Jugendkultur durch das Englische in Form von Anglizismen in der Jugendsprache, populären englischen Artikeln der Medienwelt oder weiteren englischen Konsumgütern geprägt wird. Auch für die Zukunft der Schüler*innen erscheint das Erlernen der Fremdsprache von Bedeutung, da Englisch als kommunikative Brücke fungieren und somit wichtige, bereichernde Kontakte im privaten als auch beruflichen Kontext ermöglichen kann.

Ab Klasse 6 können die Schüler*innen dann bei Interesse eine zweite Fremdsprache, wie zum Beispiel Spanisch oder Französisch, wählen. Spätestens in der Oberstufe ist dann eine zweite Fremdsprache Zugangsvoraussetzung für das Abitur. Im Rahmen des Oberstufenunterrichts wird zudem die Anwahl der Sprache Latein angeboten. Eine Anbindung des Fachs Latein an die SEK I (als zweite Fremdsprache ab Klasse 6) ist bereits angedacht.

Damit Schüler*innen die erlernten Sprachen erleben und praktisch umsetzen können, hat sich die IGS Lilienthal in Ergänzung zu einem handlungsorientierten, lebensweltnahen Fremdsprachenunterricht das Ziel gesetzt, allen interessierten Schüler*innen internationale Begegnungen und Austauschprogramme zu ermöglichen. Im Folgenden möchten wir Ihnen und Euch einen Einblick darin geben, welche Fremdsprachenangebote unsere Schule derzeit anbietet. Zusätzlich werden in Zukunft Austauschprogramme im Nachfolgeprojekt von Erasmus+ angestrebt. Die Bewerbungen zur Teilnahme laufen derzeit.

Deutschland Plus – Norwegische Schüler*innen zu Besuch an der IGS Lilienthal

Das Deutschland Plus Projekt wurde im Juni 2019 das erste Mal an der IGS Lilienthal durchgeführt. Für zwei Wochen wurde unsere Schule zur Begegnungsstätte für 12 Schülerinnen und Schüler sowie eine Begleitlehrkraft aus Norwegen. Mit voller Vorfreude wurden die norwegischen Jugendlichen von ihren deutschen Gastgeschwistern und –familien der IGS Lilienthal erwartet.

Das Programm »Deutschland Plus« fördert die deutsche Sprache im Ausland, indem herausragende Schülerinnen und Schüler, die sich im Fach Deutsch als Fremdsprache besonders ausgezeichnet haben, eingeladen werden. Im Rahmen des zweiwöchigen Schulaufenthaltes bot die IGS Lilienthal den Norweger*innen ein Angebot aus deutschem Sprachunterricht, Hospitationen im Unterricht der Gastgeschwister sowie Exkursionen in die nähere Umgebung. Dadurch wurde den ausländischen Schülerinnen und Schülern ein authentisches und aktuelles Deutschlandbild vermittelt und die interkulturelle Kompetenz sowohl der deutschen als auch norwegischen Schüler*innen gefördert. Auf sprachlicher Ebene konnten aber nicht nur die norwegischen Schüler*innen einen Erkenntnisgewinn verzeichnen. Auch die deutschen Schüler*innen nutzen immer wieder ergänzend die Sprache Englisch als Kommunikationsmedium und konnten so ihre Sprachkenntnisse ausweiten. Die Sprache Englisch stellt eine der wichtigsten Sprachen unserer Zeit dar. Sie fungiert als Weltsprache und zugleich als Lingua franca, die eine Kommunikation „zwischen Angehörigen verschiedener Sprachen als neutrale Sprache“ ermöglicht.

Aufgrund der vorherrschenden Covid-19-Pandemie sagte der Pädagogische Austauschdienst deutschlandweit die Deutschland Plus Projekte für Sommer 2020 ab. Es ist jedoch geplant, das Programm im Sommer 2021 wieder an unserer Schule aufzunehmen. Wir blicken mit Vorfreude auf die nächsten Begegnungen!

Spanien-Austausch

Ebenfalls für das Jahr 2020 war der erste Schüler*innenaustausch mit einer spanischen Partnerschule der IGS Lilienthal geplant. Eine Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern des Colegio La Salle San José aus Chiclana de la Frontera wollten uns besuchen. Geplant waren gemeinsame Aktivitäten in unserem Landkreis und auch in Bremen sowie Hamburg. Vier Wochen später hätte der Gegenbesuch stattgefunden. Wir hätten in Chiclana de la Frontera nicht nur Spanisch gelernt, sondern auch Wassersport und andalusische Kochrezepte ausprobiert.

Ob und in welchem Rahmen und Umfang ein Schüleraustausch mit Spanien in der Zukunft stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Schüler*innen des 13. Jahrgangs engagieren sich für eine saubere, müllfreie Natur

Im Rahmen des Seminarfachunterrichts zum Thema „Glück“ erhielten die Schüler*innen des 13. Jahrgangs der IGS Lilienthal die Aufgabe, Projekte zu entwickeln, die inhaltlich aus den geschriebenen Facharbeiten des 12. Jahrgangs erwachsen und übergeordnet das Ziel verfolgen, einen kleinen Mehrwert für unsere Gesellschaft zu schaffen- ganz nach dem Motto „Andere glücklich machen und dabei selbst Glück empfinden“.

Die Schüler*innen Helen Ott, Jakob Wildt und Josephine Böttjer riefen zu Beginn des Schuljahres das Projekt „Trashcollectors“ ins Leben. Sie verfolgen mit ihrem Projekt das Ziel, unsere Umwelt durch gemeinsame Müllsammelaktionen sauberer zu machen und auf Müllverschmutzung in der Umgebung von Lilienthal über soziale Medien aufmerksam zu machen.

Aus diesem Grund haben sich die Schüler*innen zusammen mit anderen engagierten Menschen in den letzten Wochen regelmäßig an unterschiedlichen Standorten in Worpswede sowie Lilienthal getroffen und Müll in der Umgebung gesammelt. Ihre Arbeit dokumentierten sie in den sozialen Medien und bewegten interessierte Menschen zum aktiven Mitmachen. Das Projekt findet großen Anklang.

Besuch von Frau Zander vom Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz

Alles beginnt mit einem Schmetterling….

In der Mitte des Klassenraumes steht eine Kerze auf einem bunten Tuch, drum herum liegen kleine Steine mit Sprüchen und Bildern „des Gartens der Erinnerung“. Die Stimmung im Raum ist ein wenig angespannt, da die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen nicht genau wissen, was sie jetzt erwartet. Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Tod und Sterben“ erzählt Frau Zander von der Arbeit und dem Leben im Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz. Sie selbst lernte das Hospiz als „Betroffene“ kennen und engagiert sich nun, um in Schulklassen aufzuklären. Sie berichtete von ihrem eigenen Schicksal, ein Kind verloren zu haben. An dieser Stelle bietet das Kinder- und Jugendhospiz Unterstützung an. Hier wird sowohl für die kranken Kinder und Jugendlichen als auch für die Familien eine Entlastung geschaffen. Geschwisterkinder können wieder Kind sein und spielen und auch einmal im Mittelpunkt stehen, Großeltern können hier mit ihrem erkrankten Enkelkind Urlaub machen, weil sie keine Angst haben müssen, mit der Pflege überfordert zu sein und Eltern können sich austauschen und neue Kraft für den Alltag tanken. Ein Film zeigte eindrucksvoll wie respektvoll und mit wie viel Engagement im Kinderhospiz gearbeitet wird. Eine Arbeit, die immer vom Tod überschattet wird. Frau Zander erzählte von den Schmetterlingen, die jedes kranke Kind mit oder ohne Hilfe bei seinem ersten Besuch im Kinderhospiz gestaltet. Die Schmetterlinge hängen in den Fluren und begrüßen die Familien bei jedem Besuch aufs Neue. Das ist nur eines der vielen Rituale, die im Kinder- und Jugendhospiz existieren. Frau Zander bat die Schülerinnen und Schüler sich darüber Gedanken zu machen, welche Wünsche man haben könnte, wenn man genau weiß, dass die Zeit auf der Erde bald vorbei ist. Wie stellen sie sich ein würdevolles Leben trotz Krankheit vor? Diese Fragen versuchten die 10. Klässler zu beantworten – was natürlich nicht einfach war.

… und erst wenn ein Kind stirbt, lassen die Eltern und Geschwister den Schmetterling wieder fliegen und ein Stein mit dem Namen des Kindes bleibt für immer im Garten der Erinnerung.

Berufsorientierung – EWE-Schulmobil für den Jahrgang Hans und Lisel


Das EWE-Schulmobil hat an der IGS Lilienthal Tradition. Alle zwei Jahre ist es zu Gast am Standort Grasberg. Unter dem Motto „Entdecke dein Technikherz“ erleben die Schüler*innen des achten und neunten Jahrgangs die spannende Welt der Energie und Technik. Für jede Klasse stand einen Vormittag lang praktisches Arbeiten mit hochwertigen Materialien und Werkzeugen rund um das Thema erneuerbare Energien auf dem Stundenplan. Die Schüler*innen konnten ein Gerät oder eine Maschine bauen und mit nach Hause nehmen. Es standen mehrere Modelle zur Auswahl: ein Miniwindrad, ein Computeranemometer zum Messen von Windgeschwindigkeiten, eine Kurbelleuchte und ein Solar-Buggy. Die Schüler*innen arbeiteten nach Bauanleitung ziemlich eigenständig an ihren ausgewählten Modellen. Der große Truck hat nicht nur die nötigen mobilen Werkstätten an Bord, sondern auch einen Windkanal zum Kalibrieren der Windmesser.
Es hat allen viel Spaß gemacht, mit den Materialien zu arbeiten und zu bauen. „Endlich mal handwerklich arbeiten“, „Wir konnten selbstständig arbeiten“ waren Äußerungen der Schüler*innen.
Begleitet wurden die Schüler*innen von den Mitarbeitern der EWE, Henning Lichtenstein und Angelo Koopmann.

Verheißungsvolle Baubegehung mit der Ersten Kreisrätin

Die Zwölftklässler*innen staunten nicht schlecht, als sie am vergangenen Freitag das neu hochwachsende Gebäude für die Kursstufe zum ersten Mal betreten durften. Bei einer Begehung mit ihrer „Patin“ Frau Schumacher konnten sie die neuen Lernräume in Augenschein nehmen und waren  begeistert von der Großzügigkeit und den neuen Möglichkeiten für die pädagogische Nutzung. Nun hoffen alle Beteiligten, dass keine Verzögerungen eintreten und die Räume nach den Osterferien bezogen werden können!

Schoofmoor Cup 2020

Auch beim diesjährigen Schoofmoor Cup, dem Wettkampf verschiedener Schulen im Basketball und Volleyball, ergaben sich wieder spannende Begegnungen und folgende Platzierungen für unsere Schule:

Jg. 8 Mä 3. Platz              Jg 8 Ju 3. Platz

Jg 9 Mä 2. Platz               Jg 9 Ju 2. Platz

Jg 10 Mä 4. Platz             Jg.10 Ju 2. Platz

 

 

Schüler der IGS-Lilienthal gewinnt das „Jugend Debattiert“ – Regionalfinale

Am Dienstag, 11. 2. 2020 fand das diesjährige Regionalfinale des deutschlandweiten Wettbewerbs „Jugend debattiert“ an der IGS Lilienthal statt. Teilnehmer der Schulen des Regionalverbandes Osterholz-Cuhaven  (Oberschule „Achtern Diek“ in Dorum, Gymnasium Ritterhude, Internatsgymnasium Bederkesa, Cato Bontjes von Beek Gymnasium Achim, Gymnasium Osterholz-Scharmbeck und die IGS Lilienthal) debattierten gegeneinander um die besten Debattanten der Region zu ermitteln.

Debattiert wurde in zwei Altersgruppen (Klasse 8 bis 10 und 11 bis 13). Es gab jeweils zwei Qualifikationsrunden und eine Finalrunde. An den Qualifikationsrunden nahmen aus der Mittelstufe 12 Schüler teil, aus der Oberstufe 8. Die jeweils besten vier nahmen am Finale statt, das am Nachmittag stattfand.

Jede Debatte läuft nach klaren Regeln ab. Es gibt vier Debattanten, jeweils zwei debattieren gegeneinander. Jeder Debattant beginnt mit einer zweiminütigen Eröffnungsrede, dann erfolgt eine zwölfminütige freie Aussprache und zum Abschluss fasst jeder Debattant noch einmal für eine Minute seine Auffassung als Ergebnis der Debatte zusammen. Bewertet werden die Debattanten von drei unabhängigen Juroren. Diese bewerten die Schüler nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Im Finale der Mittelstufe wurde das hochaktuelles Thema debattiert, ob Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden sollten. Die Debatte war spannend und teilweise sehr detailliert. Gewonnen hat der Schüler Tammo Hochhaus vom Niedersächsischen Internatsgymnasium Bad Bederkesa.

Die Finaldebatte der Oberstufenschüler hatte die Fragestellung „Soll unsere Gemeinde den Klimanotstand ausrufen?“. Diese Vorstellung ähnelte sehr einer professionellen politischen Debatte.

Joschua Helvogt und Jette Voigt

An dem Finale nahmen die beiden Lilienthaler Zwölftklässler Joschua Helvogt und Jette Voigt teil, die den ersten und den dritten Platz erreichten. Dafür herzlichen Glückwunsch! Die beiden Sieger Joschua Helvogt und Jonas Ambrosius werden in der nächsten Woche in Bad Nenndorf in ein Hotel einquartiert und von externen Coaches für den Landeswettbewerb vorbereitet. Der Landeswettbewerb findet dann Mitte März im Landtag von Hannover statt. Hier debattieren die jeweiligen Sieger der 15 Regionalwettbewerbe in Niedersachsen gegeneinander.

Die Sieger des Landesfinales werden dann am Bundesfinale bei Anwesenheit des Bundespräsidenten in Berlin teilnehmen. Hoffen wir das Beste für unsere Schüler!

Skifahrt des Skikurses der IGS Lilienthal

Am Samstagmorgen, dem 01.02.2020, startete in aller Frühe um 6 Uhr für 22 Schülerinnen und Schüler das Unternehmen Skifahrt. Nach einem halben Jahr inhaltlicher und praktischer Vorbereitung bildete die Fahrt nun das abschließende Highlight des Sportkurses.

 

Voller Erwartung und Vorfreude startete die Gruppe um die betreuenden Lehrkräfte Susanne Reese, Nicolas Hussain und Michael Gesen gen Inzell, wo sich die Wohnungen befanden, die für die kommenden sechs Nächte die Gruppe beherbergen sollte.

Rückblickend betrachtet waren die Tage, sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für die Lehrkräfte, ein voller Erfolg. Jeder konnte an seinen Skifähigkeiten arbeiten bzw. diese verbessern. Die abschließende Skiprüfung am letzten Tag konnten alle gemäß ihres Könnens erfolgreich absolvieren, und dass, obwohl das Wetter der Gruppe an zwei Tagen einen skifreien Tag beschert hat.

Nachdem zunächst am Sonntag die Winkelmoosalm noch befahren werden konnte, war das Skigebiet am Montag und Dienstag aufgrund starker Winde und dichtem Nebel gesperrt. Diese Zeit wurde dann genutzt, um sich inhaltlich mit dem Thema Ski auseinanderzusetzen. Außerdem wurde durch gemeinsame Spiele das Gruppengefühl gestärkt. Die Kaiserschmarrn-Challenge, bei der jedes der 4 Häuser inklusive dem Lehrerhaus, in dem später verköstigt und bewertet wurde, jenes Gericht nach ihren Vorstellungen zubereiten musste, sorgte für kulinarische Freude und ließ die Zeit verfliegen.

Nachdem sich am Mittwoch das Wetter leicht gebessert hatte und die Gruppe sich wieder dem Skifahren widmen konnte, haben der Donnerstag und der Freitag der Gruppe bestes Skiwetter mit optimalen Bedingungen beschert. An diesen beiden Tagen konnten nun auch die etwas schwierigeren  Pisten der Steinplatte befahren werden. Hier war bei klarer Sicht ein traumhafter Blick über die Alpen möglich. Der ideale Platz für das obligatorische Gruppenfoto war dann auch sehr schnell gefunden.