Englisch – Französisch – Spanisch

An der IGS Lilienthal-Grasberg wird der Fremdsprachenunterricht in Englisch von Klasse fünf bis einschließlich acht binnendifferenziert im Klassenverband erteilt. Der Inhalt orientiert sich am Kerncurriculum für Englisch an der Integrierten Gesamtschule (http://db2.nibis.de/1db/cuvo/ausgabe/index.php?mat1=16).  Unser Englischunterricht ist kompetenzorientiert, schülernah und startet mit einem gemeinsamen Einstieg, der für alle Niveaustufen Sprechanlässe  bietet. Daran schließt sich eine individuelle Erarbeitungsphase an, die mit einer wiederum gemeinsamen Abschlussrunde beendet wird.

Bei der Englandfahrt konnte das Erlernte angewendet werden.

Ab Jahrgang 8 werden die Schülerinnen und Schüler in zwei Niveaus eingeteilt: das Grund- und das Erweiterungsniveau. Während die beiden Niveaus in Klasse 8 noch im Klassenverband gemeinsam unterrichtet werden, wird ab Klasse 9 eine räumliche Trennung der Kurse vollzogen. In den dann getrennten Kursen werden (fach-)spezifische Kompetenzen und Inhalte vermittelt, die die Schülerinnen und Schüler auf die angestrebten Abschlüsse vorbereiten: vom Sekundarabschluss 1 bis zum Abitur.

Niveaustufen können ab Klasse 8 halbjährlich mit Konferenzbeschluss gewechselt werden.

Um die Sprechkompetenz zu überprüfen und auf die mündlichen Abschlussprüfungen in Klasse 10 und im Abitur vorzubereiten, werden an der IGS Lilienthal-Grasberg ab 2017 dem Jahrgang entsprechende mündliche Sprechprüfungen abgenommen. Diese werden in Jahrgang 5, 7 und neun jeweils eine schriftliche Arbeit ersetzen.

FAQs:

  • Wer entscheidet über einen Niveaustufenwechsel?

Antwort: Ein Niveauwechsel wird in enger Absprache des Fachlehrers mit den Kindseltern und dem Schüler/ der Schülerin per Vorschlag auf der Zeugniskonferenz entschieden.

  • Wie wird sichergestellt, dass sowohl sehr gute als auch sehr schwache Schüler im Unterricht auf ihre Kosten kommen?

Antwort: Wie an unserer Schule üblich, wird in den Fremdsprachen als auch in anderen Fächern u.a. mit Wochenplänen (LINK ZU EINEM BEISPIELSWOCHENPLAN) gearbeitet. Die Aufgaben darauf unterscheiden zwischen Erweiterungs- und Grundniveau sowohl in der Aufgabenstellung als auch in der Aufgabenmenge.

  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Englisch an der IGS?

Antwort: In den Jahrgängen  5-8 gibt es sogenannte Lernbüros und Lernbürobegleitungen, in denen Ihr Kind gezielt mit der Unterstützung eines Fachlehrers die Aufgaben aus z.B. den Wochenplänen bearbeitet.

  • Wie werden die starken Kinder in Englisch gefordert?

Antwort: Lernstarke Schülerinnen und Schüler dienen schwächeren  durch ihr reges Beteiligen am Unterricht und ihre sprachliche Kompetenz als großes Vorbild. Die Forderung dieser sprachlich motivierten Schüler erfolgt bei uns durch ein vielfältiges Angebot, z.B. durch das Halten von Präsentationen zu ausgesuchten Themen, durch das Ermuntern, schwächere Mitschülern zu unterstützen (Stichwort Lernpartner) oder in einem freieren Unterrichtsrahmen an auf sie zugeschnittenen Themen zu arbeiten.

Weitere Infos:

Heinrich went to England

 

Fremdsprachenunterricht an der

IGS Lilienthal

1 Leitgedanken

Unsere IGS Lilienthal versteht sich als Schule, die…

… das Verschieden sein der jungen Menschen begrüßt.
… das gemeinsame Lernen bewusst fördert.
… den Heranwachsenden für den Kompetenzerwerb Zeit einräumt.
… Lernende zur Leistungsbereitschaft motivieren möchte.

Im Fachunterricht finden sich die einzelnen Elemente des Schulleitbildes wieder. Schülerinnen und Schüler erhalten in den Fächern Englisch, Französisch und Spanisch ausreichend Raum, um sich entsprechend ihrer Stärken den Unterricht  einzubringen. Der Unterricht wird zudem so konzipiert, dass die unterschiedlichen Lerntypen bei der Bereitstellung von Lernmaterial berücksichtigt werden. Individuelle Lernprozesse können hierdurch optimiert werden. Mittels kooperativer Arbeitsformen, die bewusst initiiert werden, wird das gemeinsame Lernen gefördert und die Möglichkeit eröffnet, dass einzelne Lernende von den Stärken und Schwächen der anderen profitieren kann.

2 Verantwortlichkeiten innerhalb des Fachbereiches Fremdsprachen

Jeder Jahrgang verfügt über einen Hauptansprechpartner für die Fächer Englisch, Französisch und Spanisch. Mittels Patenschaften zu Beginn eines neuen Schuljahres werden neue Lehrkräfte in das schulinterne Fremdsprachenkonzept eingeführt. Die Hauptaufgabe der Fachbereichsleiterin oder des Fachbereichsleiters Fremdsprachen besteht darin, die fachlichen, didaktisch-methodischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung des Fachunterrichts und seiner didaktischen Weiterentwicklung in den Jahrgängen zu gewährleisten.

Zu den Aufgaben der Fachbereichsleitung Fremdsprachen zählen u.a.:

– die Vorbereitung und Leistung von Dienstbesprechungen und Fachkonferenzen
– die Weiterentwicklung und Abstimmung von Fachlehrplänen für die Jahrgänge
– die Erarbeitung fachspezifischer Konzepte zur Differenzierung
– die Erarbeitung von Grundsätzen für die fachspezifische Beschreibung der Lern-entwicklung und für die Leistungsbewertung

– die Organisation fachbezogener und fächerübergreifender schulinterner Fortbildung
in Abstimmung mit der Didaktischen Leitung
– die Bereitstellung von Informationen zu Wettbewerben sowie deren Betreuung

 3 Bildungsbeitrag der Fächer

Die politische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Europas im Kontext zunehmender internationaler Kooperation und Globalisierung stellt neue Anforderungen an das Fremdsprachenlernen. Der Erwerb kommunikativer und interkultureller Kompetenzen in anderen Sprachen ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Verständigung. Sprachenlernen ist damit eine der wesentlichen Herausforderungen, die mit dem Auftrag des lebenslangen Lernens auf die Gesellschaft, die Bildungssysteme und den Einzelnen zukommen. (…)
Die Entwicklung interkultureller Kompetenzen ist eine übergreifende Aufgabe von Schule, zu der der fremdsprachliche Unterricht einen besonderen Beitrag leistet. Angesichts der zunehmenden persönlichen und medialen Erfahrung kultureller Vielfalt ist es auch Aufgabe des Fremdsprachenunterrichts, Schülerinnen und Schüler zu kommunikationsfähigen und damit offenen, toleranten und mündigen Bürgern in einem zusammenwachsenden Europa zu erziehen.
siehe: http://www.nibis.de/nibis.php?menid=831

4 Kompetenzerwerb in den Fremdsprachen

4.1 Richtlinien

In den niedersächsischen Kerncurricula der Fächer Englisch, Spanisch und Französisch für die Integrierte Gesamtschule werden die Zielsetzungen des Bildungsbeitrags durch verbindlich erwartete Lernergebnisse konkretisiert und als sogenannte Kompetenzen formuliert.
Die einzelnen Kompetenzen werden in Kompetenzbereichen zusammengefasst, die wiederum die Fächer an unserer Schule strukturieren. Aufgabe des Fremdsprachen-unterrichts an der IGS Lilienthal ist es, die Kompetenzentwicklung unserer Lernenden zu fördern.
 
4.2 Kompetenzbereiche

Im Sinne eines kompetenzorientierten Fremdsprachenunterrichts werden die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule kontinuierlich in den folgenden drei Kompetenzbereichen geschult (siehe auch Graphik)

I funktionale kommunikative Kompetenzen

Die Schulung der funktionalen kommunikativen Kompetenzen steht im Mittelpunkt von Planung und Durchführung des Fachunterrichts. Die kommunikativen Teilkompentezen Hör- und Hör-/ Sehverstehens, Leseverstehen, Sprechen (monologisch/ dialogisch) und Schreiben werden kontinuierlich trainiert.

Die Entwicklung der kommunikativen Fertigkeiten ist eng verbunden mit dem Erwerb und der sicheren Verfügbarkeit von grundlegenden sprachlichen Mitteln: Wortschatz, Grammatik, Orthografie, Aussprache und Intonation. Die sprachlichen Mittel werden situativ eingeführt, gefestigt und angewandt. Auch wenn der Grammatik im modernen Fremdsprachenunterricht eine dienende Funktion zukommt und der Schwerpunkt auf den kommunikativen Fertigkeiten liegt, muss sie verbindlicher Bestandteil der Sprachdidaktik bleiben, sodass mit diesen grammatischen Strukturen eine Fülle von Sprachfunktionen realisiert werden können.

II interkulturelle (kommunikative) Kompetenz

Interkulturelle Kompetenzen werden im schulischen Rahmen in erster Linie im Zusammenhang mit der Thematisierung landeskundlicher Themen erworben. Die Lernenden  werden langfristig dazu befähigt, fremdsprachliche Äußerungen oder kulturell bedingte Verhaltensweisen der Menschen eines englischsprachigen Landes wahrzunehmen und zu verstehen. Der Erwerb interkultureller Kompetenz ist somit mit der Aneignung von soziokulturellem Orientierungswissen verknüpft. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung ermöglicht der Erwerb interkultureller Kompetenz, dass die nachfolgende Generation respektvoll und kritisch mit kulturellen Differenzen umgehen und interkulturelle Begegnungssituationen bewältigen kann.

III Methodenkompetenz

Ziel ist die Aneignung fachspezifischer Methoden, Arbeitstechniken und Lernstrategien sowie das zunehmende selbstständige Organisation des individuellen Sprachlernprozesses. Letzteres soll die Lernenden dazu befähigen, ihren Lernweg selbstständig zu gestalten.

4.3 Darstellung der Kompetenzbereiche (Beispiel aus dem Fach Englisch)


5.1 Rechtliche Grundlagen für die Arbeit im Fremdsprachenunterricht an der IGS Lilienthal

• Das niedersächsische Schulgesetz
• Grundsatzerlasse für Gesamtschulen in Niedersachsen
• Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Integrierte Gesamt-schule, Schuljahrgänge 5-10, Englisch (2015)
• Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Integrierte Gesamt-schule, Schuljahrgänge 6/7-10, Französisch (2009)
• Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Integrierte Gesamt-schule, Schuljahrgänge 6/7-10, Spanisch (2009)
• Schulinterne Curricula in Englisch, Spanisch und Französisch
• Schulinterne Stoffverteilungspläne in Englisch, Spanisch und Französisch

5.2 Allgemeine Grundsätze

An der IGS Lilienthal…

• wird ein didaktisch und methodisch hochwertiger Fremdsprachenunterricht gestaltet, der an aktuellen didaktischen Erkenntnissen orientiert.
•  werden Lernende dazu befähigt, ihre individuellen Lernprozesse selbst zu gestalten.
• stellt der Erwerb kooperativer Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Gesprächsführung, gutes Sozialverhalten und Einhalten von Regeln ist ein zentrales Anliegen unseres
Unterrichts.
• werden den Schülern notwendige Fähigkeiten (Zeitmanagement, Informations-beschaffung, Leistungsbereitschaft, Arbeitstechniken und Reflexionsfähigkeit u.ä.) vermittelt.

5.3 Grundsätzliche Prinzipien der Unterrichtsgestaltung

I Prinzip der funktionalen Fremdsprachigkeit: Der Unterricht findet in der Zielsprache statt. Dabei gilt gleichermaßen, dass muttersprachliche Verstehens- und Ausdruckshilfen, richtig eingesetzt, mehr echte, nicht planbare gehaltvolle Kommunikation ermöglicht als ein Unterricht, der auf solche Hilfen verzichtet.

II Prinzip der Authentizität: Der Unterricht ermöglicht den Schülern Sprachhandeln in möglichst authentischen, bedeutsamen und herausfordernden Situationen.

III Prinzip der funktionalen Fehlertoleranz: Der Unterricht bietet den Schülern eine Atmosphäre, in der sie mit der Sprache experimentieren und dabei auch Fehler machen dürfen. Die formale Korrektheit tritt z.B. in Präsentationsphasen hinter die kommunikative Zweckmäßigkeit zurück. Es sollten aber auch Phasen für die explizite
Fehlerkorrektur reserviert werden.

Der Unterricht ist darauf ausgelegt, die geforderten kommunikativen Kompetenzen zu erreichen. Vorrangig ist dabei die Bewältigung von Kommunikationssituationen. Daher haben die kommunikativen Fertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben) Priorität. Sprachliche Mittel (Wortschatz, Grammatik, Orthographie) dienen ihrer Realisierung. Grundsätzlich werden unterschiedliche Lernausgangslagen und Lerndispositionen und die damit einhergehenden individuellen Lernprozesse der Schüler durch Differenzierungsmaßnahmen berücksichtigt.

6 Differenzierung

Für individuelles Lernen und individuellen Lernerfolg in der Fremdsprache ist das gezielte Fördern und Fordern des einzelnen Schülers erforderlich. Vor dem Hintergrund der bestehenden natürlichen Heterogenität unter den Lernenden schließt Fördern und Fordern das Differenzieren auf verschiedenen Ebenen ein.  Differenzieren wird in diesem Zusammenhang also als ein Mittel verstanden, mit dessen Hilfe der Einzelne gemäß seiner Lernvoraussetzung und seines Lernstands gefördert und gefordert werden kann.

6.1 Innere Differenzierung (Binnendifferenzierung)

Damit nun Lernende im Fremdsprachenunterricht der IGS Lilienthal die Möglichkeit erhalten, Fähigkeiten und Fertigkeiten (weiter-) zu entwickeln, die sie für eine spätere Ausbildung, den Beruf und das Leben in der heutigen Gesellschaft benötigen, stellen die Fremdsprachenlehrkräfte im Sinne einer gelungenen Inneren Differenzierung (Binnendifferenzierung) ein differenziertes Lernangebot zur Verfügung. Dies schließt eine Differenzierung hinsichtlich der Lerninhalte (Auswahl der Aufgaben), zu vermittelnden Kompetenzen (Variation der Lernziele), sowie methodischen Vorgehensweise (Variation der Arbeitsformen) ein.

6.2 Äußere Differenzierung ab Klasse 9 im Fach Englisch

Während anfangs noch alle Schüler im Fach Englisch gemeinsam unterrichtet werden, findet ab Klasse 9 eine Aufteilung in leistungsdifferenzierte Kurse statt – und zwar in:
 
          G-Kurse (Grundkurse)
 
     Hier wird anschaulicher und konkreter gearbeitet. Der Grundkurs bearbeitet das Spektrum, das von Hauptschülern oder leistungsschwächeren Realschülern verlangt wird.
 
          E-Kurse (Erweiterungskurse)
 
     Hier arbeiten die Schüler(innen) auf höherem Leistungsniveau; Lernziele werden auf abstrakterer Ebene erreicht. Der E-Kurs bearbeitet das Spektrum, das von leistungsstarken Realschülern oder Gymnasialschülern erwartet wird.
 
Beide Kursniveaus bearbeiten dieselben Themen, auch die elementaren Lernziele sind gleich. Der Wechsel von einem Kurs in den anderen wird offen gehalten.
 

7 Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung

7.1 Allgemeine Grundsätze

Jede Schülerin und jeder Schüler hat einen Anspruch auf Anerkennung des individuellen Lernfortschritts. Die Beobachtung des Lernprozesses, die Feststellung der Lernergebnisse und schließlich die Leistungsbewertung haben für sie oder ihn die pädagogische Funktion der Bestätigung und Lernkorrektur, der Hilfe zur Selbst-einschätzung, der Lernhilfe und Ermutigung. Den Erziehungsberechtigten dient die Leistungsbewertung zur Information über die Lernentwicklung und ggf. über besondere Lernschwierigkeiten.

Die Leistungsbewertung darf sich nicht in punktueller Leistungsmessung erschöpfen,
sondern muss den Ablauf eines Lernprozesses einbeziehen. Bei allen Ent-scheidungen, die für den weiteren Bildungsgang von Bedeutung sein können, müssen neben den Ergebnissen der Lernkontrollen auch die verschiedenen Bedingungen berücksichtigt werden, von denen der Lernerfolg einer Schülerin oder eines Schülers abhängt.

Grundlage für die Leistungsbewertung sind neben Beobachtungen des Lernprozesses schriftliche, mündliche und besondere fachspezifische Lernkontrollen. In allen Fächern haben mündliche und fachspezifische Lernkontrollen eine große Bedeutung. Lernkontrollen und weitere Ergebnisse aus der Unterrichtsarbeit informieren über die Lernentwicklung und den Lernstand der Schülerinnen und Schüler. Ihre Auswertung bildet zusammen mit den Ergebnissen der Schüler-beobachtung die Grundlage für die individuelle Förderung, für zusätzliche Differenzierungsmaßnahmen und für die Lernentwicklungsberichte und Noten-zeugnisse.

(Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium: Rudererlass, Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5-10 der Integrierten Gesamtschule)

7.2 Umsetzung der Grundsätze zur Leistungsfeststellung und
 Leistungsbewertung

Für den Fremdsprachenunterricht an der IGS Lilienthal gilt:

• Leistungsüberprüfungen erwachsen aus dem gemeinsamen Unterricht und dienen der Feststellung des individuellen Lernfortschritts.

• Grundlage für die Leistungsbewertung sind schriftliche Lernkontrollen, die münd-liche Mitarbeit und andere fachspezifische Leistungen (siehe hierzu 7.3).

• Leistungsbewertungen werden Schülern und Eltern transparent begründet. Mittels kompetenzorientierter Rückmeldebögen werden die Erziehungsberechtigten über
den aktuellen Lernstand und mögliche Lernschwierigkeiten informiert.

• Die ab Klasse 8 einsetzende Notenvergabe soll nicht der Bestrafung oder Bel-ohnung dienen, sondern der orientierenden Rückmeldung. In allen Noten werden individuelle Leistungen und Leistungszuwächse berücksichtigt.

7.3  Schriftliche Leistungskontrollen

Für die schriftlichen Leistungskontrollen in den Fremdsprachen gilt, dass rezeptive  als auch produktive Kompetenzen gleichermaßen überprüft werden sollen.  Dies bedeutet, dass in Leistungskontrollen nicht nur Aufgaben zur Kompetenz Schreiben (produktiv) formuliert, sondern auch Aufgaben zur Überprüfung des Hör-und Leseverstehens (rezeptiv) sowie der Sprachmittlung integriert werden. Isolierte Grammatikaufgaben sind zu Gunsten zweckorientierter (funktionaler) bzw. kontextuell eingebundener Aufgaben zu vermeiden Die Bewertung der Kompetenzen ist jeweils der Gewichtung der Teilleistung innerhalb des Gesamtkonzepts der Arbeit angepasst.

Für die Bewertung schriftlicher Lernkontrollen wurde ein Notenschlüssel von der Fachkonferenz Fremdsprachen verabschiedet. Dieser Notenschlüssel ist für die Fremdsprachenlehrkräfte verbindlich.

Notenschlüssel:

    ab Kl. 8  (in ENG/FRANZ/ SPAN)    Klasse 5-7 (ENG) / Klasse 6 u. 7 (FRANZ/ SPAN)
100% – 90%    Sehr gut    (voll)erreicht
 89% – 80%    gut    erreicht
 79%- 66%    befriedigend    teilweise erreicht
 65% -50%    ausreichend    teilweise erreicht
 49% – 25%    mangelhaft    nicht erreicht
 24% -0    ungenügend    nicht erreicht

7.4  Mündliche und andere fachspezifische Leistungen

Zu mündlichen und anderen fachspezifischen Leistungen in den Fremdsprachen zählen u.a.:

• Beiträge zum Unterrichtsgespräch
• (schriftliche) Überprüfungen von Wortschatz und Grammatik
• Unterrichtsdokumentation
• Anwenden und Ausführen fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen

• Szenische Darstellungen
• Präsentationen, auch mediengestützt
• Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten
• Freie Leistungsvergleiche (z.B. Schülerwettbewerbe)

8 Literatur- und Referenzwerke

Folgende Veröffentlichungen dienen u.a. als Basis für die didaktisch-methodische
Konzeption des Fremdsprachenunterricht an der IGS Lilienthal

Fachdidatik und -methodik
• Butzkamm, Wolfgang: Lust zum Lernen, Lust am Lehren (Francke, 2007)
• Coste, Daniel/ North, Brian/ Sheils, Joseph/ Trim/ John: Gemeinsamer europäischer
Referenzrahmen für Sprachen (Langenscheidt, 2001)
• Timm, Johannes-P. (Hrsg.): Englisch lernen und lehren (Cornelsen, 1999)
• Tschekan, Kerstin: Kompetenzorientiert unterrichten (Cornelsen 2011)
• Greving, Johannes/ Paradies, Liane/ Wester, Franz: Leistungsmessung und –bewertung (Cornelsen 2009)
• Greving, Johannes/ Linser, Hans Jürgen/Paradies, Liane: Diagnostizieren, Fordern und Fördern (Cornelsen 2012)

Rechtliche Vorgaben
• Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Integrierte
Gesamtschule, Schuljahrgänge 5-10, Englisch (Niedersächsisches Kultusministerium
2015)
• Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Integrierte
Gesamtschule, Schuljahrgänge 6/7-10, Spanisch (Niedersächsisches Kultusministerium 2009)
• Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Integrierte
Gesamtschule, Schuljahrgänge 6/7-10, Französisch (Niedersächsisches Kultusministerium 2009)

• Niedersächsisches Kultusministerium: Rudererlass, Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5-10 der Integrierten Gesamtschule (2015)

• Beschlüsse der Kultusministerkonferenz: Bildungsstandards für die erste
Fremdsprache (Englisch/ Französisch) für den Mittleren Schulabschluss (KMK 2006)