Projekt Umweltschule

Die IGS Lilienthal ist jetzt Umweltschule

Schulen aller Schulformen nutzen in Niedersachsen seit inzwischen über 21 Jahren die Chance, sich mit der Teilnahme an „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ ein zukunftsorientiertes
Profil im Sinne der Agenda 21 zu geben. Niedersachsenweit nehmen aktuell 331 Schulen an diesem Projekt teil, bundesweit sind insgesamt etwa 750 Schulen beteiligt. Aus den Landkreisen Lüneburg, Celle, Cuxhaven, Stade, Verden, Osterholz, Rotenburg/Wümme, Harburg und Lüchow-Dannenberg sowie dem Heidekreis wurden am 27. September 21 Schulen im Freilichtmuseum am Kiekeberg ausgezeichnet. Die teilnehmenden Schulen setzten sich mit zwei Themen aus dem Bereich der Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsbildung auseinander. Die IGS Lilienthal freut sich, dass sie zu den Schulen gehört, die sich jetzt Umweltschule nennen können.


Im Rahmen der Beteiligung am Projekt Umweltschule wurden unterschiedliche Aktivitäten durchgeführt, die hier auszugsweise dargestellt werden. Projektkoordinatorin ist Elke Schirmacher-Münster, die Unterstützung durch Nicolas Hussain erhält.


Hier finden Sie Informationen und Fotos zu den Bereichen:

  1. Projekttag Biodiversität

  2. Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften – Schulgarten

  3. Nistkästen und Insektenhotels

  4. „Fifty-Fifty“-Projekt

  5. Eine Konsequenz für die Klassen im Hinblick auf Müll und Energiesparen

  6. Müllstation

  7. Küken-Projekt

  8. Gewässeruntersuchung mit der BIOS


Projekttag Biodiversität

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist abhängig vom Erhalt der Ökosysteme. Die Schüler*innen setzten sich einen Tag mit der Herkunft von Lebensmitteln, biologischen oder konventionellen Anbau, und  genetisch veränderten Lebensmitteln an der Uni Bremen auseinander.


Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften – Schulgarten

Die Schüler*innen des Jahrgangs 7 pflegten und schnitten die Johannisbeer-  und Himbeersträucher.

Die Schüler haben sich theoretisch mit der Nutzpflanzenkunde auseinander gesetzt. Endlich können Sie ihr Wissen umsetzen.

Die Schulgartenbeete wurden vorbereitet und im Kurs als auch in den Pausen gepflegt.

Wild sieht es im Garten aus ……. Das Wachstum der Nutzpflanzen schreitet weiter voran, so dass die Schüler*innen sich kleine Rezepte zur Essenszubereitung überlegen konnten.

Immer wieder müssen die Schüler eigenverantwortlich ihre Beete pflegen.

Jede Ecke des Schulgartens wurde genutzt. Die Töpfe wurden von den Eltern gespendet und im Winterhalbjahr angemalt, damit es im Garten farbiger wird.

Endlich… die selbstangebauten Pflanzen wurden zum Teil verarbeitet.

Einige Schüler hatten noch die Idee ein Insektenhotel zu bauen. Neben den Nutzpflanzen wurden div. Kräuter gesät.


Nistkästen und Insektenhotels

Die Schüler*innen haben in dem Wahlpflichtkurs vieler ihrer Ideen umsetzen können. Sie konnten ihre theoretischen Kenntnisse praktisch umsetzen und hatten viel Freude dabei. Ihre Idee, das Schulgarten Projekt und den Bau von Insektenhotels (auch kleineren) durch den Verkauf der Vogelkästen zu sichern, würden sie gerne wiederholen.


„Fifty-Fifty“-Projekt

Das Fifty-Fifty-Projekt des Landkreises als Schulträger passt sehr gut zu den Anstrengungen der Schule, Müll zu vermeiden und Energie zu sparen. Im Dezember wurde der Vertrag unterzeichnet. Energiebeauftragter ist Dr. Bernd Müller.

Mit dem „Fifty-Fifty“-Projekt möchte der Landkreis den Anreiz geben,  in Schulen Energie zu sparen.  Dies soll durch das aktive  Verhalten der Nutzer  erzielt werden. Gelingt dies, werden die teilnehmenden Schulen an den finanziellen Einsparungen zu 60 Prozent beteiligt. Dabei können  sie über 40 Prozent der Einsparungen selbst verfügen, 20 Prozent sind als zweckgebundene Mittel für CO2-einsparende Maßnahmen einzusetzen.  Diese Prämien  können für gering-investive Maßnahmen verwendet werden, beispielsweise den Einbau von Präsenzmeldern zur Lichtsteuerung in Fluren oder Toilettenräumen oder den Einbau
von Wasserspararmaturen, schaltbaren Steckerleisten oder Thermostatventilen.


Eine Konsequenz für die Klassen im Hinblick auf Müll und Energiesparen

Im Laufe der Arbeit ergab sich die Notwendigkeit, die Schülerinnen und Schüler stets an bestimmte Verhaltesnweisen zu erinnern. Somit erhielt die Schule in Grasberg eine Anleitung für die Mülltrennung als Aushang. Alle Klassentüren werden jetzt mit „Gedächtnisstützen“ beschildert.


Die Müllstation

Aus dem Müllprojekt resultierte eine Intensivierung der Mülltrennung mit einer klaren Beschilderung:

Hier die Bebilderung und Beschilderung noch einmal vergrößert:

Und hier noch einmal Impressionen von Schülerplakaten aus dem Müllprojekt:


Das Küken-Projekt

Die Klassen 6.5 und 6.2 waren einige Wochen mit dem Ausbrüten von Hühnereiern beschäftigt. Bevor 5 Küken das Licht der Welt erblickten, mussten die Schüler 21 Tage lang die Eier in den Brutmaschinen drehen und belüften. Sowohl für die Schüler, als auch für die betreuenden Lehrerinnen Frau Hilken und Frau Hansen war es eine spannende und aufregende Zeit. Einen besonderen Dank gilt dem Geflügelzüchter Herrn Bahrenburg, der den Schülern mit Rat und Tat ehrenamtlich zur Seite stand. Selbstverständlich war auch die artgerechte Haltung der Tiere ein wichtiges Unterrichtsthema.


Gewässeruntersuchung mit der BIOS

Im Rahmen der Kooperation mit der BIOS (Biologischen Station OHZ) nahmen die sechsten Klassen Untersuchungen am Scharmbecker Bach vor. Dies war für alle ein beeindruckendes Erlebnis, das das im Unterricht Gelernte sehr sinnvoll ergänzte. Ganz nebenbei hatten die Schüler/innen an diesem Projekttag auch noch eine Menge Spaß!