Kooperation mit dem Theater Bremen

Mit dem Theater-Workshop unter Leitung der Theaterpädagogin Rieke Oberländer sowie zwei SchauspielerInnen des Ensembles „Unusual Symptoms“ wurde die diesjährige Kooperation des Theater Bremen mit dem Fach Darstellendes Spiel an der IGS erfolgreich beendet.

Im Zusammenhang mit dem Unterrichtsthema „Bewegungstheater“ besuchte der Kurs des 12 Jahrgangs von Frau Timm eine öffentliche Probe sowie die Abendveranstaltung des daraus entstandenen finalen Stückes „The Tide“, das nun nachbesprochen wurde. Der Fokus des Workshops lag aber auf der Praxis, sodass ordentlich Bewegung auf dem Programm stand und alle ins Schwitzen kamen.

Wir freuen uns, dass sich die Kooperation der IGS Lilienthal mit dem Theater Bremen inzwischen so etabliert hat, es war bereits die dritte dieser Art. Der direkte Kontakt zu den Profis bringt immer neue Impulse und ermöglicht zudem einen authentischen Einblick in die Arbeitsfelder der Schauspielenden.

Kulturforum Lilienthal

Am 26.6. fand das Kulturforum an der IGS Lilienthal statt. Das Publikum durfte sich an einem wahren Feuerwerk an Darbietungen erfreuen.

Am Bühnenprogramm waren beteiligt: die Darstellendes Spiel Kurse aus Jahrgang 11 und 13 von Irma Bouwer, der Darstellendes Spiel Kurs aus Jahrgang 12 von Linda Timm sowie die Schulband unter der Leitung von Imke Klee. Juri Ackermann, Lynn Ackermann, Finja Pohl und Lisanne Ackermann rundeten das  Programm musikalisch ab. Zur feierlichen Atmosphäre trug außerdem der 12. Jahrgang bei, der die Gäste mit Snacks und Getränken versorgte.

Im musikalischen Programm luden bekannte musikalische Beiträge zum Mitsummen ein, andere zum Teil selbstgeschriebene  Musikstücke der SchülerInnen begeisterten durch ihren Inhalt. Auch das Theaterprogramm vermittelte in ganz unterschiedlichen Theaterformen ernste und lustige Themen. Zusammenfassend lässt sich bei 28 Kurzbeiträgen über ein Programm von 90 Minuten dieses Kulturforum definitiv unter dem Fazit „in der Kürze liegt die Würze“ zusammenfassen.

Wir möchten dieses gelungene Format beibehalten und freuen uns schon jetzt auf das nächste Kulturforum im Sommer.

Skifahrt 2026 – ein Oberstufenskikurs in Churwalden (Schweiz) – Lernen, das bewegt

Vom 14.01.26 bis 21.01.26 tauschten 32 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 12 und 13 und 3 Lehrkräfte im Rahmen ihres Oberstufensportkurses das Klassenzimmer gegen die Bergwelt der Lenzerheide und Arosa. Was folgte, war eine Woche voller Bewegung, Entwicklung und spürbarer Begeisterung.
Schon bei der ersten Fahrt mit der Gondel war klar: Diese Tage würden besonders werden. Schnee unter den Skiern, klare Bergluft und das gemeinsame Ziel, sich technisch weiterzuentwickeln – das sorgte für Energie und Motivation von Anfang an.
In leistungsdifferenzierten Gruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler strukturiert an ihren Fähigkeiten. Vom sicheren Kurvenfahren bis zur parallelen Fahrt wurde geübt, wiederholt, ausprobiert und verbessert. Die Fortschritte waren täglich sichtbar – und das Strahlen in den Gesichtern, wenn eine Abfahrt plötzlich souverän gelang, sprach für sich.
Gleichzeitig zeigte sich, dass eine solche Fahrt weit mehr ist als regulärer Unterricht. Wenn man mehrere Tage rund um die Uhr zusammenlebt, entstehen Gespräche, gemeinsames Lachen und ein Miteinander, das im Schulalltag so nicht möglich ist. Die Unterkunft in Churwalden bot den idealen Rahmen dafür: gemeinsame Abende, Austausch über Erfolge auf der Piste und ein spürbares Zusammenwachsen der Gruppe.
Auch für die Lehrkräfte war die Entwicklung beeindruckend – fachlich wie persönlich. Die Verbindung aus klarer Struktur, sportlicher Herausforderung und gemeinschaftlichem Alltag machte die Fahrt zu einer intensiven pädagogischen Erfahrung.
Am Ende kehrten alle mit müden Beinen, vielen Erinnerungen und leuchtenden Augen zurück – bereichert durch eine Woche, die Bewegung, Verantwortung und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verbunden hat.

„Bienvenue à l’Institut français de Brême!“

hieß es plötzlich auf Französisch als wir, die drei Französischkurse des Jahrgangs 9 und 10, im französischen Kulturzentrum in den Bremer Wallanlagen auftauchten. Die französische Muttersprache begleitete uns bei den Aktivitäten, die wir vor Ort ausgeübt haben. Nach einem französischen Frühstück guckten wir im hauseigenen Kino Folgen von „Carambolage“, u.a. eine Doku über den französischen Käse: Alle kennen den Käse namens „Géramont“, der zwar in Frankreich hergestellt, aber nur in Deutschland verkauft wird!

Wir machten ebenfalls ein Quiz durch die Médiathèque. Nach dem im Anschluss gezeigten Kurzfilm hieß es schon wieder auf Französisch: „Merci“ et „Au revoir“ !

„Bienvenue à Lilienthal“

hieß es von allen Seiten, als wir unseren französischen Gast Madame Novel an der IGS Lilienthal begrüßten. Die IGS Lilienthal hatte sich das zweiten Mal erfolgreich um das von der französischen und deutschen Regierung unterstützte Programm beworben. Zwei Wochen lang hospitierte die Lehrerin aus der Normandie in den Klassen 8-13 der IGS Lilienthal. Die Schüler und Schülerinnen zeigten sich nicht nur in den Französisch-Kursen interessiert und offen gegenüber der „Neuen“ im Unterricht und stellten viele Fragen. Eine rundum gute Erfahrung für Schüler:innen und Lehrer:innen, die wir im nächsten Schuljahr wiederholen wollen.

Nach nur zwei Wochen hieß es leider schon wieder

„Au revoir“ und „Bon voyage“ !

Alpencross 25 der IGS Lilienthal

Am 22.3.25 starten die diesjährigen Teilnehmenden ihr Trainingsprogramm für den nächsten Alpencross der IGS Lilienthal. Hierzu trifft sich die 30-köpfige Wandergruppe um 11.00 Uhr am Weyerberg in Worpswede.

Nach einer Vorbesprechung, in der die verschiedenen Trainingsangebote vorgestellt werden, geht es für die Schülerinnen und Schüler gleich los, mit einem ersten „Lauf “ am und über den Weyerberg.

Unter dem Titel „Alpencross“ nehmen im nächsten Schuljahr 25 Mädchen und Jungen die Überschreitung des Alpenhauptkammes in Angriff. In Oberstdorf im Allgäu startend, bewältigen die jungen Bergsportler und Sportlerinnen auf einer neuntägigen Wanderung entlang der Route des europäische Fernwanderweges E5 aus eigener Kraft eine Distanz von 87,5 km und überwinden dabei 11.460 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Bevor die Tour im italienischen Meran endet, stellt in diesem Jahr der Besuch der „Ötzi“-Fundstelle in den Ötztaler Alpen, am Tisenjoch auf 3208 Metern über dem Meeresspiegel, einen der Höhepunkte dar.

Für diese Herausforderung braucht es neben der richtigen Ausrüstung Mut und Teamgeist und vor allem Kraft und Ausdauer um die oft mehrstündigen Wanderungen auf schmalem Steig, in schroffem Gelände oberhalb der Baumgrenze zu meistern.

Regelmäßige, abwechslungsreich gestaltete Trainingseinheiten bis zum Start im August sollen hier für Motivation, Muskelaufbau und Durchhaltevermögen sorgen. Das schließt auch Freiluftveranstaltungen bei schlechtem Wetter ein.

Nicht zu unterschätzen ist die Förderung des sozialen Zusammenhaltes in der Wandergruppe, denn nur gemeinsam lässt sich eine solche körperliche und mentale Herausforderung erfolgreich bewältigen. Die Teilnehmenden stammen aus den Jahrgängen 10, 11 und 12  und kennen sich teilweise untereinander noch nicht.

Die vielfältigen Angebote der Vorbereitung reichen in den nächsten fünf Monaten von stärkender Gymnastik und Balanceübungen über Outdoor-Training am Weyerberg – wo sonst sollen die Höhenmeter herkommen? – zu Geräteübungen im Gym-Lilienthal oder „echtes“ Bergsteigen an der Kletterwand des DAV in Bremen. Des Weiteren ist die gemeinsame Teilnahme am Wilstedter Abendlauf geplant. Einen weiteren Höhepunkt in der Vorbereitung stellt die Brockenüberschreitung im Harz dar, bei der die geplante Übernachtung in der Hochmoor Baude ein erstes Hüttenfeeling vermitteln soll.

Gut vorbereitet bricht die Alpencross-Gruppe dann am 13. August, dem letzten Ferientag auf, um in neun Tagen von Oberstdorf  nach Meran in Italien zu wandern.

für das Alpencross-Team

Thomas Buse und Wolfgang Temme

Besuch des Chemie-Schullabors der Universität Bremen

Die Klasse 11.3 hat im Rahmen ihres Chemie-Unterrichtes einen ganztägigen Algenworkshop zum Thema: MEER-ESSEN, sind Algen & Co. die Zukunft auf unseren Tellern? am Institut der Organischen Chemie der Universität Bremen besucht.

Hierbei wurden verschiedene Meeresalgen kennengelernt und deren Inhaltstoffe chemisch analysiert. An verschiedenen Stationen konnten die Schüler und Schülerinnen sich weiter mit dem Einfluss von Licht, Salzgehalt, pH-Wert und Nitratwert als Umweltparameter und deren Veränderung als Stressfaktor untersuchen.

Das praktische und selbständige Arbeiten in Kleingruppen hat den Schüler und Schülerinnen besonders gefallen, wobei erst einige Laborgeräte und deren Handhabung kennengelernt werden mussten. Johanna und Clara konnten beispielweise nachweisen, dass ihre untersuchte Alge unter Stress weniger Chlorophyll a bildete und somit weniger Fotosynthese betreiben konnte. Zum Abschluss an diesem Workshop gab es  ein kleines Probiermenü mit Algenprodukten. Der Algensalat und die Algenchips kamen dabei besonders gut an. Gestärkt und bei besten Wetter gab es noch eine kleine Campusführung mit ein paar Hintergrundinformationen zur Universität Bremen. Alles im Allem war dies ein gelungener Ausflug an die Universität Bremen. Die Klasse 11.3 bedankt sich bei Frau Dr. Osmers als Leiterin des Schullabor Chemie, sowie bei Josephine und Felix bei der Unterstützung während der praktischen Arbeiten im Labor. Wir kommen gerne wieder.

26.03.25, Thomas Buse

Jugend debattiert 2025 – Finale der Region


Zum diesjährigen Regionalwettbewerb begaben sich die Teilnehmenden unserer Schule an das Gymnasium Ritterhude. In dem sich auf einer Anhöhe malerisch gelegenen Schulgebäude aus wilhelminischer Zeit wurden wir in der prächtigen Schulaula empfangen, die durch bauliche Maßnahmen eine hervorragende Akustik besitzt.

Neben der auffälligen Sauberkeit des gesamten Schulgebäudes begeisterte uns nicht nur der Erhaltungszustand der Räumlichkeiten, sondern auch die freundlich-warme Atmosphäre unter den auf den Fluren anzutreffenden Menschengruppen. Zu Beginn der Veranstaltung gab es die üblichen Informationen zu allem Organisatorischen.

Insgesamt wurden neben der IGS Lilienthal drei weitere Schulen der Region – ausschließlich Gymnasien – durch Debattanten vertreten. Schon mit Beginn der Vorbereitungsphase wurde deutlich, dass die anderen Schulen sehr starke und selbstsichere Teilnehmende geschickt hatten, größtenteils – auch äußerst auffällig – weiblichen Geschlechts.

Von unseren vier Teilnehmenden konnte der als Nachrücker vorgesehene leider nicht mitdebattieren, konnte jedoch dem Halbfinale der Altersgruppe II (Klassenstufe 11 – 13) als Zuhörer beiwohnen. Diese Vorentscheidungen fanden in Klassenräumen statt, wodurch sich die Zuhörerschaft auf einige Schülerinnen und Schüler beschränkte.

Im Zuge dieser Debatten zeigte sich das hervorragende Können einzelner. In Altersgruppe I (Klassenstufe 8 – 10) konnten sich ebenfalls Debattanten anderer Schulen durchsetzen. Die Streitfragen „Sollten extreme Parteien verboten werden?“ und „Sollte das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten werden?“ boten vielfältige Möglichkeiten, sich zu positionieren, zeigten aber auch Grenzen der Erkenntnis auf.

Die Rückmeldungen der Jury stellten für alle Beteiligten einen Gewinn dar, Enttäuschung hielt sich angesichts dieses tollen Erlebnisses in Grenzen. Die Finals fanden dann vor großem Publikum in der Aula statt. Der Geschlechterverteilung entsprechend wurden diese von insgesamt sieben Mädchen und einem Jungen bestritten. Bei diesen setzten sich nach mitreißenden Debatten in Altersgruppe I und in Altersgruppe II jeweils Schülerinnen aus Achim durch.

Seminarfachtag 2025

Am 17. Januar lud der Jahrgang 13 im Rahmen der Arbeit in den Seminarfächern begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 ein.
Den Gästen wurde ein breites Angebot zur Wahl gestellt: sie konnten wählen zwischen Angeboten zur Energie der Zukunft, der Mobilität der Zukunft, aber auch im Gebiet der Gerechtigkeit sich mit der Frage nach Selbstjustiz, der Todesstrafe oder dem Leben auf einer einsamen Insel auseinandersetzen. Abgerundet wurde die breite Vielfalt durch Angebote zur Kommunikation durch Kunst und dem Lace-Code. Die Angebote waren so gestaltet, dass möglichst viel selbst ausprobiert und erfahren werden konnte. Dies bereitete den Schülerinnen und Schülern Freude und sorgte für spannende Erkenntnisse – auch für den Jahrgang 13.

Kulturforum 2025

Als Abschluss des ersten Halbjahres hat das Kulturforum den Auftakt in das Jahr 2025 beschritten. Die Darstellendes Spiel Kurse der Jahrgänge 10 bis 13 von Frau Bouwer und Frau Timm präsentierten in einem bunten Programm Ergebnisse aus dem Unterricht und ermöglichten dem Publikum Einblicke in die Arbeitsweise des Faches. Aufgelockert wurde das Programm durch Lynn Ackermann, die ein Stück auf dem Cello spielte. Das Kulturforum im Winter soll neben den Aufführungen am Ende des Schuljahres wieder fester Bestandteil des Faches Darstellendes Spiel werden.