Braucht ein autonomes Auto Moral?

Der Wahlpflichtkurs der 11. Klassen, der den Themenschwerpunkt ‚Ethik‘ zum Semesterthema hat, nahm am Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil.

Das Plakat zeigt die Ergebnisse des Projektunterrichts, der sich über acht Wochen erstreckte. Dabei wurde zunächst die Problemstellung einer prekären Situation beim autonomen Fahren mehrperspektivisch und -dimensional beleuchtet. Davon ausgehend erarbeiteten die Schüler*innen fortlaufend an ihrer eigenen Position zur Moral beim autonomen Fahren, die durch den Input von Modellen normativer Ethik (egoistische Ethik, Utilitarismus und goldener Regel) untermauert wurde.

 

Oberstufenfinale vom Schulwettbewerb „Jugend Debattiert“

Die Schulsieger des Schulwettbewerbs „Jugend debattiert“ für das Schuljahr 2018/ 2019 an der IGS Lilienthal stehen fest.

In der Sekundarstufe I haben Noémie aus der 8.6 und Yannick aus der 10.5 das Schulfinale gewonnen und unsere ersten Schulsieger in der Sekundarstufe II sind Jette (11.1) und Colin (11.3)(2. Platz).

Wir sind schon sehr gespannt auf den Regionalwettbewerb, der Anfang Februar in Ritterhude stattfindet, und freuen uns darauf, erstmalig in beiden Altersklassen vertreten zu sein.

In der Sekundarstufe I haben wir zum ersten Mal einen Vorentscheid durchgeführt, bevor wir die vier Finalisten ermitteln konnten, die über die Frage debattierten: „Soll ein Unterrichtsfach praktische Lebensführung eingeführt werden?“. Die Oberstufe diskutierte die Frage, ob privates Silvesterfeuerwerk verboten werden soll,  aus unterschiedlichen Perspektiven.

Vielen Dank an alle motivierten Schülerinnen und Schüler und engagierten Kolleginnen und Kollegen, die zum Gelingen des Wettbewerbs beigetragen haben.

JobBlick bei der Gesundheit Nord

Am 01. November besuchten 15 interessierte Schüler*innen das Klinikum Bremen
Mitte der Gesundheit Nord. Dabei wurden ihnen von den Pflegeschüler*innen und angehenden
medizinisch-technischen Assistent*innen Einblicke in den jeweiligen Berufs-
und Ausbildungsalltag gegeben. So wurden z.B. die Computertomografie und die
Magnetresonanztomografie erklärt.Hierbei wurde auf die Nützlichkeit solcher
Untersuchungen zum Zweck der Diagnose hingewiesen und insbesondere die
Arbeitsschwerpunkte medizinisch-technischer Assistenten veranschaulicht.
Unsere Schüler*innen erhielten damit aus erster Hand Informationen zu den
Ausbildungen, Anforderungen derselben und vor allem die Möglichkeit eines
Erfahrungsaustausches. Wir bedanken uns herzlich für die tolle Vorbereitung
und die vielen Eindrücke, die wir gewinnen durften!

Die Klasse 10.1 gestaltet „Sinntafeln“ beim JIM-Projekt in Worpswede

Die Klasse 10.1 gestaltet während des JIM-Projekts „Sinntafeln“. Sinnsprüche und Lebensweisheiten, die zuvor in der Schule entwickelt wurden, schreiben die Schüler*innen auf 30 x 120 cm große Platten. Auf der anderen Seite der Platte wird eine abstrakte Umsetzung dieser Weisheit gemalt. Es gab viele pfiffige und kreative Ideen. Am Ende werden die Platten von der Lehrerin Frau Beate Elsken, zusammen mit dem Hausmeister und JIM Begleitern im Glasgang aufgehängt.

Die „Hotten Karotten“ stehen in den Startlöchern

Im September hat eine 13köpfige Gruppe der Klasse 8.5 zwei Tage in der Autostadt Wolfsburg verbracht um dort mit zwei Teamern der Inszenierten Bildung das Partnerschulprojekt „Mensa 2.0 – Schüler kochen für Schüler“ voranzutreiben. Die Schülerinnen und Schüler erhielten eine Unterweisung zur Küchenhygiene und übten sich im klimafreundlichen und experimentellen Kochen und zauberten zwei Tage lang gesunde Snacks auf den Tisch.

Nach den Herbstferien soll das Gelernte nun in Grasberg unter die Schülerschaft gebracht werden: Die selbst ernannten „Hotten Karotten“ möchten ihre Mitschüler und Mitschülerinnen in der Mittagspause am Dienstag mit Quarkspeisen, Obstsalaten, Müsliwaffeln und gesunden Wraps eine Alternative zum Mensaessen liefern. Nichts Schweres für den Magen, sondern gesund und lecker und mit viel Freude zubereitet.

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg – Ist doch alles klar, oder?

Am 10.09.18 und 11.09.18 hat der 6. Jahrgang Lisel der IGS mit dem ADAC Bremen das Verkehrssicherheitsprogramm „Achtung Auto“ mit Herrn Wulff hinter der Sporthalle in Grasberg durchgeführt. Gefahren des Straßenverkehrs und wichtige Verhaltensregeln wurden hier ohne erhobenen Zeigefinger den Schülerinnen und Schülern näher gebracht.

Für den Jahrgang war sogar die Gartenstraße abgesperrt! Anhand „learning by doing“ haben unsere Schülerinnen und Schüler reale Verkehrssituationen handlungsorientiert erlebt. Die Schülerinnen und Schüler mussten z.B. selbst Auto spielen: Mit vollem Tempo laufen, an einer roten Linie abbremsen, um dann festzustellen, dass man nicht sofort anhalten kann.

Die ablenkende Wirkung durch Smartphone und Kopfhörer wurde auch angesprochen. Viele Schülerinnen und Schüler hatten dazu Geschichten zu erzählen.

Highlight zum Abschluss war dann die Mitfahrt im ADAC-Auto, natürlich ordnungsgemäß gesichert: Herr Wulff unternahm immer mit 3 Personen bei einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h eine Vollbremsung. Dabei wurde dem einen oder anderen die Gefahren bewusster.

Uns, dem Jahrgang Lisel,  hat es viel Spaß gemacht und wir werden in Zukunft das an Beispielen Erlebte in Zukunft im Straßenverkehr im Hinterkopf haben und hoffentlich dementsprechend verkehrssicher unterwegs ein!

Unser Schulhund „Boomer“ stellt sich vor

Moin, Moin!

Mein Name ist Boomer und ich bin ein Cocker- Spaniel-Pudel-Mischling. Ich lebe mit meinem Frauchen Frau Krause zusammen und gehe zusammen mit ihr zur IGS Lilienthal, denn ich bin ein ausgebildeter Schulhund.

Drei Tage die Woche begleite ich mein Frauchen in den Englisch- Deutsch- und Theounterricht der Klasse 3 des Jahrgangs Udo sowie in die Hunde AG am Montagnachmittag. Wie bitte? Ihr habt noch nichts von einem Schulhund gehört? – Na dann erzähle ich Euch davon:

Ein Schulhund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der über notwendige, dem Einsatz entsprechende, Voraussetzungen verfügt.

Mein Frauchen hat mich ganz bewusst ausgesucht: Meine Hundemama, einige HundetrainerInnen und mein Frauchen haben rasch erkannt, dass ich mich besonders gut als Schulhund eigne. Ich will mich ja nicht selber loben, aber einerseits höre ich ziemlich gut, ich bin lieb und geduldig, interessiere mich sehr für Menschen und vor allem für Kinder und freue mich riesig, kniffelige Aufgaben zu meistern. Zudem bin ich sehr ehrgeizig. Ich habe zusammen mit meinem Frauchen im Zeitraum von 2017 bis 2018 eine einjährige Ausbildung zum Schulhundteam bei Colecanido absolviert und bin nun zertifizierter Schulhund.

Nun wisst ihr, was ein Schulhund ist, aber vielleicht fragt ihr euch, welche Ziele mein Frauchen verfolgt, mich in der Schule einzusetzen. Natürlich habe ich Frauchen danach gefragt und sie hat mir ziemlich viele gute Gründe genannt. Die wichtigsten davon möchte ich euch gerne vorstellen: Ich werde zur Unterstützung pädagogischer Prozesse zumeist aktiv und regelmäßig in den Unterricht integriert. Einerseits beeinflusse ich mit meiner Anwesenheit im Klassenzimmer die Lernatmosphäre positiv. Die Schülerinnen und Schüler sind viel leiser, wenn ich da bin und die Kinder können sich besser konzentrieren. Sie lernen ebenso, bestimmte Aufgaben und Pflichten zu übernehmen, so gibt es bspw. einen Schulhundedienst, der sich um mein Wohl kümmert.

Weiterhin freuen sich die Schülerinnen und Schüler, mich zu sehen und haben eine höhere Motivation, an dem Unterricht teilzunehmen und unterrichtliche Aufgaben zu lösen. Durch Aufgaben mit mir (z.B. Würfelspiele, Vokabelspiele, etc.) haben sie einen ganz anderen Zugang zu den hundgestützten Unterrichtsfächern.

Die Schülerinnen und Schüler werden durch mich dazu angeregt, in eine soziale Interaktion zu treten und z. B. in der Fremdsprache Englisch zu kommunizieren. Ihr müsst wissen, dass ich zweisprachig aufwachse, d.h. ich kann sowohl Deutsch als auch Englisch verstehen, und im Englischunterricht höre ich daher am liebsten Englisch.

Ich könnte euch noch so viele Gründe und Ziele nennen. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann sprecht gerne mein Frauchen an. Sie wird euch alle Fragen beantworten.

Pfötchen!

Euer Boomer

P.s.: Ich soll euch von Frauchen ausrichten, dass ihre viele Einblicke in meinen Schulalltag auf meiner Facebook- (Schulhund Boomer) oder Instagram-Seite (schulhund_boomer) erhalten.

 

Das EWE Mobil ist wieder da!

Die Schüler*innen der Jahrgänge 8 und 9 haben die Möglichkeit, sich zum Thema Energie zu informieren.


Schwerpunktmäßig werden die Themen Energiegewinnung durch regenerative Quellen behandelt.


Die Schüler*innen erarbeiten sich das Thema praktisch und bauen ein Gerät oder eine Maschine dazu. Dieses können sie dann mit nach Hause nehmen.

Der fertige Solar-Buggy steht zur Abfahrt bereit.

Zweiter „JobBlick“ bringt Schüler*innen und Unternehmen zusammen.

Am 21.08.2018 fand der zweite JobBlick an der IGS Lilienthal statt.

Um den Schüler*innen der Jahrgänge 9-11 weitere Einblicke in die Arbeitswelt zu vermitteln, hat sich die IGS Lilienthal mit Partnerunternehmen zusammengetan.

In diesem Jahr nahmen neben den „Gründungsmitgliedern“ der Gesundheit Nord, Nabertherm und Zeisner auch die Volksbank Osterholz, die Zahnärztekammer Bremen, das Hotel Buchenhof und mit Herrn Dierks und Herrn Diaz Vertreter des Handwerks teil.

Ziel des im Jahre 2017 begonnenen Projekts soll es stets sein, einen Austausch zwischen den zukünftigen Schulabgängern (und damit Arbeitskräften von morgen) und den Unternehmen bzw. konkreter den Ausbildungsleitungen zu schaffen. Dabei können die Schüler*innen feststellen, ob das gewählte Berufsbild ihnen auch wirklich liegt und sie sich eine Tätigkeit für ein Unternehmen vorstellen können. Die Ausbildungsleiter*innen haben die Chance, die Bewerber von morgen näher kennenzulernen und ebenso zu prüfen, ob diese zu ihrem Unternehmen passen würden.

 

Zunächst können beim JobBlick die Schüler*innen in einem Speed-Dating alle Unternehmen in komprimierter Form kennenlernen und mit den Vertretern ins Gespräch kommen. Wenn hier gegenseitiges Interesse besteht, kann eine Einladung für die darauffolgende Unternehmenspräsentation ausgegeben werden.

Bei diesen Präsentationen werden den Schüler*innen das Unternehmen wie die ausgewählten Berufsbilder vorgestellt. Auch findet ein erster Austausch über gegenseitige Erwartungen und Ziele der sich anschließenden Einblicke statt. Hierbei sind oftmals auch Auszubildende der Unternehmen anwesend, um lebendige Einblicke in ihren Berufsalltag zu geben, sowie die gestellten Fragen aus Sicht des Auszubildenden zu beantworten.

Am Ende der Einführungsveranstaltung vereinbaren interessierte Schüler*innen mit „ihren“ Unternehmen Termine für Einblicke in den Berufsalltag. Diese Einblicke sind zumeist Hospitationen, bei denen Tätigkeiten und der Arbeitsalltag kennengelernt werden. Es finden aber auch Unterrichtssequenzen durch Auszubildende statt oder es gibt Hilfestellungen zu Bewerbungsfragen wie den Bewerbungsunterlagen.

Bei der zweiten Durchführung des JobBlicks nahmen über 70 Schüler*innen aus den Jahrgängen 9 – 11 teil. Viele von ihnen wurden von Unternehmen zum besseren, gegenseitigen Kennenlernen eingeladen. Wie auch im letzten Jahr wird für einige dieser Schüler*innen somit der Weg zur Ausbildung direkt geebnet.

Gerne möchten wir weitere regionale Partner gewinnen, die die Chancen des JobBlicks für sich nutzen möchten und damit auch unseren Schüler*innen einen gewichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung ermöglichen.