Oberstufe

Die aktuelle Oberstufenpräsentation 2018

Konzept Oberstufe aktuell

Die IGS-Oberstufe – seit dem Schuljahr 2018/19 mit einem starken Team zum Abitur … und noch viel weiter …

Die IGS Lilienthal freut sich , seit dem Schuljahr 2018/19 die Schullandschaft in Lilienthal mit einer eigenen Oberstufe zu bereichern und den ersten Oberstufenjahrgang bei sich zu haben.

Im Vordergrund steht hierbei die erfolgreichen Lernmodelle und Grundsätze aus der Sekundarstufe I fortzusetzen, um die Schüler*innen bestmöglich auf das Abitur und die Anforderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten.

Wir sind aus der Sekundarstufe I vertraut mit Vielfalt und Heterogenität und versuchen, Schüler in unserer Oberstufe durch gute Unterstützungssysteme in ihrer Individualität zu fördern. Hierzu bieten wir spezielle Förderangebote in den verschiedenen Fächern, genauso wie Forderangebote wie Jugend forscht und Jugend debattiert an. Weiterhin führten wir neben dem traditionellen Tutorensystem das „kooperative Mentoring“ ein, welches es Schüler*innen ermöglicht, sich strukturiert gegenseitig zu unterstützen und die Selbstständigkeit zu vertiefen.

Die Förderung des sozialen Lernens und der Verantwortungsübernahme soll nicht nur durch das kooperative Mentoring vorangetrieben werden, auch das bewährte Tischgruppenkonzept wird in der Oberstufe fortgesetzt, wobei die Teambildung in diesem Bereich in der Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler liegen soll. Die Förderung der Teamfähigkeit stellt eine wichtige Säule für einen erfolgreichen Start ins Studien- und Berufsleben dar.

Generell nimmt das Themenfeld der Berufsorientierung eine große Rolle an der IGS Lilienthal ein. Durch außerschulische Partner, Jobmessen, Oberstufenpraktikum in qualifizierten Berufen und eine durchgehende Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe Zeit haben, in verschiedene Bereiche hineinzublicken.

Auf dieser konzeptionellen Basis wollen wir einen Raum schaffen, in dem sich Schülerinnen und Schüler frei entfalten können und stets Unterstützung bekommen, wenn diese von Nöten ist, sodass sie am Ende des 13. Jahrgangs voller Selbstvertrauen ins (Berufs-)Leben starten können.

Mit einem starken Team zum Abitur – und noch viel weiter!

 

 Kooperatives Mentoringprogramm

An der IGS Lilienthal fußt die gemeinsame Arbeit von Anfang an auf Kooperation als lernförderndem und persönlichkeitsbildendem Prinzip. In diesem Sinne wird auch die Zeit in der Oberstufe unserer Schule durch einen intensiven Austausch und gegenseitige Unterstützung der Lernenden gekennzeichnet sein – durch ein Miteinander, das über die bloße Zusammenarbeit in den Kursen hinausgeht. Ergänzend zum bewährten Tutorensystem etablieren wir daher ab Klasse 12 und dem Beginn der Qualifikationsphase ein kooperatives Mentoringprogramm, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Den Schüler*innen steht wie gewohnt ein Tutor bzw. eine Tutorin beratend zur Seite. In Kleingruppen von 5-6 Schüler*innen werden die Mitglieder von einer Lehrkraft  intensiv betreut und beraten. Darüber hinaus werden die zukünftigen Abiturient*innen aber selbst tätig – durch gegenseitige Unterstützung und Beratung untereinander, auf Augenhöhe. Die Kleingruppen treffen sich regelmäßig und beraten sich anhand eines strukturierten Verfahrens zu Fragen rund um Themen wie Lernorganisation und Zukunftsplanung. Auch ein jahrgangsübergreifender Austausch zwischen den einzelnen Teams ist explizit erwünscht. Die Schüler*innen sollen ihre eigenen Ressourcen im Team bestmöglich entwickeln und ausschöpfen. Sie werden befähigt, Problemlösungsstrategien zu entwickeln und ihre Eigenständigkeit auszubauen. So werden (soziale) Kompetenzen geschult, die für den weiteren Werdegang, egal ob an der Universität oder in der Ausbildung, von zentraler Bedeutung sind.

Nicht zuletzt aufgrund dieses grundlegenden Beitrags zur beruflichen Qualifizierung ist das Gruppenmentoring inhaltlich verzahnt mit den Programmen zur Berufsorientierung und  -beratung an der IGS Lilienthal. Über die Zeit etablieren wir auf diesem Weg Netzwerke zwischen Schüler*innen, Ehemaligen und Lehrenden der Schule. So werden auch Erfahrungen, die von Absolvent*innen nach dem Verlassen der Schule gemacht werden, für zukünftige Schüler*innen zugänglich und produktiv nutzbar.

 

Berufs- und Studienorientierung

Der Bildungsauftrag von Schule umfasst nach dem niedersächsischen Schulgesetz (§2) die Persönlichkeit der Schüler*innen weiterzuentwickeln, um sie zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu befähigen. Damit fußt sämtliches schulisches Agieren auf dem Erlernen des Treffens von verantwortungsvollen Entscheidungen, Konflikte vernunftmäßig zu lösen oder Informationen einzuholen und mit diesen kritisch umgehen zu können. Diese und viele weitere Fähigkeiten sind auch in der Berufswelt essentiell. Um die eigene Persönlichkeit fortentwickeln zu können und letztlich Verantwortung für die Ausgestaltung des eigenen Lebens zu übernehmen, ist neben dem regulären Schulunterricht die Berufs- und Studienorientierung basal. Diese bietet z. B. durch Praktika die Chance(n), erste praktische Erfahren und Eindrücke von Berufsbildern zu sammeln und damit aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Eine breite schulische Berufs- und Studienorientierung soll die Schüler*innen zudem befähigen, eine bewusste Entscheidung für oder gegen Berufsbilder oder Studienfächer zu treffen und hat dadurch eine enorme Bedeutsamkeit für die Persönlichkeitsentwicklung und den weiteren Werdegang eines jungen Menschen.

Um unseren Schüler*innen eine fundierte berufliche Orientierung zu ermöglichen, bietet die IGS Lilienthal zahlreiche Möglichkeiten, Berufsbilder kennenzulernen und in Fachdomänen erste Forschungsfragen zu verfolgen.

Im 11. Schuljahr findet ein weiteres, zweiwöchiges Orientierungspraktikum statt, welches bevorzugt in Berufsfeldern, für die ein Abitur und/oder ein Studium erforderlich ist, absolviert werden soll. Das Praktikum wird durch das Fach Politik-Wirtschaft vorbereitet und ausgewertet. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden unseren Schüler*innen in Kombination mit einer kontinuierlichen Berufsberatung durch die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit und durch die Fachlehrer und dem Besuch von Berufsmessen wie der „Job4u“ oder der „Vocatium“ vielfältige Ideen und Möglichkeiten für eine spätere Berufswahl eröffnen.

Über das Seminarfach, welches Kenntnisse in wissenschaftlichen Arbeitstechniken lehren soll, erkunden unsere Schüler*innen mit selbst entwickelten Forschungsfragen verschiedene Fachdomänen und erfahren dabei, ob dieses für sie auch zukünftige Studienfächer sein könnten. Unser immer weiterwachsendes Netzwerk an Kooperationspartnern aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft bietet in diesem Kontext die Chancen, auch praxisbezogene Forschungsfragen in Unternehmen zu verfolgen. Hierbei werden zudem auch die vorwiegend regionalen Partner als Arbeitgeber kennengelernt, was eine Entscheidungsfindung hinsichtlich einer Ausbildung und/oder eines Studiums erleichtern kann. Regelmäßig angebotene Studienwahltests und Forschungs-Exkursionen wie Besuche an den Universitäten der Region leisten einen weiteren Beitrag hierzu.

Durch die von uns angebotenen Wettbewerbe wie zum Beispiel „Jugend debattiert“ oder „Jugend forscht“ können Schüler*innen ihre Interessen vertiefen und ihre Begabungen fördern. Die Möglichkeit zum Frühstudium an der Universität Bremen oder zur Teilnahme an der Schülerakademie bietet unseren Schüler*innen weitere Chancen zu einer praxisorientierten und breiten Berufs- und Studienorientierung.

 

Tutorium

Das Tutorium stellt die stringente Fortführung des Lernplans in der Oberstufe dar. Da die IGS Lilienthal in der Einführungsphase (Klasse 11) den 80. Minuten-Rhythmus der Unterrichtsblöcke fortführt, bleibt hinreichend Zeit für selbstgesteuertes Lernen. So werden im Tutorium Methoden aus der Sekundarstufe I wiederholt respektive vertieft. Hierfür haben die Fachkonferenzen der Fächer verbindliche Aufgaben festgelegt, die zum Einüben der Methoden dienen. Außerdem sind Förderangebote zum Wiederholen und Üben und Forderangebote zur Beschäftigung mit weiterführenden Aufgaben der verschiedenen Fächer Bestandteil des Tutoriums. Aber auch die Vorbereitung zur Teilnahme an Wettbewerben (z. B. „Jugend forscht“ oder „Jugend debattiert“) oder ein Frühstudium (an der Universität Bremen) können Gegenstand des Tutoriums sein.

 

Durchführung und Dokumentation

Den Schüler*innen werden stets drei Tutorien zur Auswahl gestellt, die die Aufgabenfelder A (sprachlich-literarisch-künstlerische Fächer), B (gesellschaftswissenschaftliche Fächer) und C (mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer) abdecken. Begleitend steht jeweils ein/e Fachkolleg*in zur Verfügung. Die Entscheidung, welches Tutorium besucht werden soll, liegt bei der/dem Schüler*in. Jedoch sind in einem Schuljahr stets alle verpflichtenden Übungen zu Methoden zu absolvieren. Dies wird über das Studienbuch dokumentiert und von der betreuenden Lehrkraft gegengezeichnet. Welche Herausforderungen, Wiederholungen oder Ähnliches darüber hinaus bearbeitet werden, liegt in der Verantwortung der/des Schüler*in.

Studienbuch

Das aus der Sekundarstufe I bekannte „Logbuch“ wird mit Beginn der Einführungsphase vom „Studienbuch“ im A5-Format abgelöst. Dieses enthält neben relevanten Informationen zu Abschlüssen, Profilen, Fehlzeiten etc. natürlich weiterhin einen Jahreskalender und wird zur Dokumentation eingesetzt. So wird hier beispielsweise der Leistungsstand verbindlich eingetragen und ist damit jederzeit transparent. Auch etwaige Fehlzeiten werden hierüber entschuldigt. Überdies bietet das Logbuch Platz zur individuellen Planung und Reflexion von Unterrichtsgegenständen. Auch die Kontaktaufnahme von/zu Eltern und Erziehungsberechtigten ist weiterhin über dieses Medium möglich.

 

Einführungsphase

Dem Unterricht in der Einführungsphase kommt laut der Verordnung für die gymnasiale Oberstufe (VO-GO, 8.1) eine besondere Brückenfunktion zum Übergang in die Qualifikationsphase zu. So werden einerseits Gelegenheiten gegeben, die Arbeitsweise und die Themengebiete der gym. Oberstufe kennenzulernen und somit eine bewusste Profilwahl vornehmen zu können, andererseits auch durch gezielten Förderunterricht ggf. bestehende Kenntnisdefizite (siehe Tutorium) auszugleichen.

Da in Jahrgang 11 auch Schüler*innen von anderen Schulen hinzukommen und unsere Schüler*innen ihre vertrauten Klassenstrukturen verlassen, ist es unsere Aufgabe, allen Schüler*innen einen guten Einstieg und ein schnelles Zusammenwachsen in den neuen Klassenverbänden – trotz unterschiedlicher Voraussetzungen – zu ermöglichen.  Hierzu dienen unter anderem die Einführungstage zu Beginn des Schuljahres.

Klassenbildung

Da wir uns der unterschiedlichen Voraussetzungen unserer Schüler*innen bewusst sind, setzen wir für die Bildung der drei bis vier Klassen eines Jahrgangs (mit jeweils maximal 26 Schüler*innen) folgende Prinzipen zur Bildung ein:

– die Schüler*innen haben in den Anmeldeformularen die Möglichkeit, sich bis zu drei Mitschüler*innen zu wünschen, die ihrer Klasse angehören mögen. Diese werden nach Möglichkeit berücksichtigt.

–  die Schüler*innen können zudem im Anmeldeformular besondere Bedürfnisse formulieren. Auch diese werden – wenn möglich – berücksichtigt.

– es wird auf ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis, eine positive Lernatmosphäre und eine gute Integration von neuen Schüler*innen geachtet.

 

Einführungstage

Um den Einstieg und das Kennenlernen aller Schüler*innen zu fördern, beginnt der Jahrgang 11 stets mit zwei Einführungstagen. Diese beginnen mit einer Begrüßung durch die Schulleitung und einer Darlegung der Regularien der gymnasialen Oberstufe. Darauf folgt die Bekanntgabe der Klassenzusammensetzungen, welche in Anbetracht der ausstehenden Abschlüsse erst zum Schuljahresbeginn stattfinden kann. In den neuen Klassen angekommen, werden neben der obligatorischen Vorstellung und dem Kennenlernen organisatorische Sachverhalte (z. B. das Studienbuch) erklärt, erste Methodenübungen vorgenommen und das am Freitag abschließende Grillen des Jahrgangs geplant. Hierdurch haben die Schüler*innen die Möglichkeit einander und auch die unterrichtenden Lehrer kennen zu lernen.

 

 

Beratung während der Einführungsphase

Da die Schüler*innen vor den jeweiligen Osterferien eine Profilwahl für die Qualifikationsphase vornehmen müssen, legen wir Wert auf ein mehrschichtiges und breites Beratungsangebot. Dieses umfasst einen Elternabend zu Beginn, einen Schüler-Eltern-Sprechnachmittag beim Klassentandem im Herbst, die „normalen“ Sprechtage zum Halbjahresende, eine wöchentliche Sprechstunde beim Leiter der Sekundarstufe II und die regelmäßige Beratung und Informationen (z. B. über Themen und Erwartungen in der Qualifikationsphase) durch die Fachlehrer. Aufschlussreich können überdies auch das zweiwöchige Praktikum und/oder die Exkursion in eine Universitätsstadt sein.

 

 

Wahlmöglichkeiten in der Einführungsphase

 

Bereich Aufgabenfelder Fächer Wochenstunden
Pflichtbereich A Deutsch 3
Englisch 3
Zweite Fremdsprache (Französisch, Latein oder Spanisch) oder Wahlpflichtkurs 3
Darstellendes Spiel, Kunst oder Musik 2
B Erdkunde 1
Geschichte 2
Politik-Wirtschaft 3
Religion oder Werte und Normen 2
C Mathematik 3
Biologie 2
Chemie 2
Physik 2
Sport 2
Tutorium 4
Wahlbereich Informatik 2
Arbeitsgemeinschaften

 

Die Bereiche, in denen Wahlmöglichkeiten bestehen, sind in der Übersicht farbig unterlegt. Einige Fächer sind hinlänglich bekannt, für „neue“ Fächer wie Latein oder Informatik bieten wir Schnupperstunden an.

Fremdsprache oder Wahlpflichtkurs

Die IGS Lilienthal hat für Schüler*innen, deren Fremdsprachenverpflichtung (zweite Fremdsprache wurde erfolgreich fünf Jahre belegt) erfüllt ist, die Möglichkeit geschaffen, in Klasse 11 stattdessen einen Wahlpflichtkurs (WPK) zu belegen. Wir weisen jedoch darauf hin, dass bei einer solchen Wahl das sprachliche Profil in der Qualifikationsphase nicht mehr angewählt werden kann und auch eine weitere Naturwissenschaft (im gesellschaftlichen Profil) belegt werden muss. Wahlpflichtkurse setzen sich aus zwei Fächern zusammen und werden mit drei Wochenstunden belegt.

Zusätzlich haben unsere Schüler*innen die Möglichkeit, die zweite Fremdsprache neu zu beginnen oder (nach Verfügbarkeit) eine dritte Fremdsprache anzuwählen. Wir bieten hier Französisch, Latein und Spanisch an. Jedoch entscheidet die Anwahl, ob auch sämtliche Kurse zustande kommen.

Natürlich besteht auch die Wahlmöglichkeit, die i.d.R. seit Klasse 6 angewählte Fremdsprache bis zum Abitur fortzuführen.

 

Zusätzlich müssen die Schüler*innen in der Einführungsphase folgende Wahlentscheidungen treffen:

Werte und Normen oder Religion

Eine Übersicht über Themeninhalte und Unterschiede zwischen den beiden Fächern findet sich nachfolgend:

 

Zusätzlich müssen die Schüler*innen in der Einführungsphase folgende Wahlentscheidungen treffen:

Werte und Normen oder Religion

Darstellendes Spiel, Kunst oder Musik 

Die Fächer Darstellendes Spiel, Kunst und Musik sind den Schüler*innen weitgehend aus der Mittelstufe bekannt. Eine Entscheidung hierüber möge trotzdem wohl überlegt sein, denn das ausgewählte Fach wird i.d.R. bis zum Abitur fortgeführt.

Zusatzkurs Informatik

Die IGS Lilienthal bietet als Zusatzkurs das Fach Informatik an. Da das Interesse an dem Fach gemeinhin mindestens so groß ist wie die Zahlen von Abwähler*innen, die eine andere Vorstellung von der Arbeitsweise und/oder den Inhalten gehabt haben, bietet sich dieses Verfahren an. So bleiben die weiteren Naturwissenschaften ein weiteres Schuljahr erhalten und eine fundierte Entscheidung wird ermöglicht. Wenn ausreichend Schüler*innen das Fach in der Qualifikationsphase erneut anwählen, kann Informatik (jedoch nicht als Prüfungskurs) auch fortgeführt werden.

Qualifikationsphase – Profile

In der Qualifikationsphase haben unsere Schüler*innen die Wahl zwischen dem sprachlichen Profil (mit Deutsch und Englisch), dem gesellschaftswissenschaftlichen Profil (mit Geschichte und Politik-Wirtschaft) und dem naturwissenschaftlichen Profil (mit Biologie und Chemie). Die weiteren Prüfungsfächer (P3-P5) werden aus dem Angebot der Schule gewählt und müssen alle Aufgabenfelder (A-C) abdecken. Hierbei ist die oben genannte Beratung unerlässlich. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Fachangebot besteht nicht, da die Wahl über die Durchführung bzw. das Zustandekommen eines Kurses entscheidet. Eine Chance für ein möglichst breites Angebot an Kursen bietet eine beabsichtigte Kooperation mit dem Gymnasium Lilienthal.

 

 

Sprachlicher Schwerpunkt Gesellschafts-wissenschaftlicher Schwerpunkt Mathematisch- Naturwissenschaft-licher Schwerpunkt Wochen-stunden Schul-halbjahre
Schwer-punktfächer Deutsch Geschichte Biologie 5 4
Englisch Politik-Wirtschaft Chemie 5 4
Kernfächer Weitere Fremdsprache Deutsch Deutsch 3 (5) 4
Fremdsprache Fremdsprache 3 (5) 4
Mathematik Mathematik Mathematik 3 (5) 4
Ergänzungsfächer Naturwissenschaft Naturwissenschaft Naturwissenschaft oder Informatik 3 4
Musik, Kunst,

Darstellendes Spiel

Musik, Kunst,

Darstellendes Spiel

Musik, Kunst, Darstellendes Spiel 3 2
Geschichte Geschichte 3 2
Politik-Wirtschaft Politik-Wirtschaft 3 2
Religion oder

Werte und Normen

Religion oder

Werte und Normen

Religion oder Werte und Normen 3 2
Weitere Naturwissenschaft, weitere Fremdsprache oder Informatik 3 2
Sport Sport Sport 2 4
Seminarfach Seminarfach Seminarfach 2 3

 

 

 Kursfahrten

In jedem der Profile findet zu Beginn der 13. Klasse eine einwöchige Kursfahrt statt. Die Ziele dieser Studienfahrten sind so gewählt, dass hier Forschungsfragen ergründet werden können und vertieftes, außerschulisches Lernen mit nachhaltigen Erfahrungen möglich ist. So wäre beispielhaft eine Studienfahrt des sprachlichen Profils ins englischsprachige Ausland (z. B. London) geeignet. Die Auswahl etwaiger, geeigneter Ziele findet zwischen den jeweiligen Kurslehrern, den Schüler*innen der Kurse und der Schulleitung individuell statt.

 

Kooperation mit dem Gymnasium Lilienthal

Um unseren Schüler*innen in der Einführungs- und Qualifikationsphase ein möglichst großes Angebot an Fächern zur Verfügung zu stellen, kooperiert die IGS Lilienthal mit dem Gymnasium Lilienthal. Die Art und der Umfang der Kooperation sind jeweils von den Einwahlen der Schüler*innen und den Bedarfen der Schulen abhängig.  So könnte es zukünftig durch die Kooperation beispielhaft ermöglicht werden, dass ein Kurs für den sich nur wenige Schüler*innen von beiden Schulen interessieren, zustande kommen kann. Damit würden beide Schulen dazu beitragen, dass die Wahlpräferenzen vieler Schüler*innen ermöglicht würden. Dies dient den Schüler*innen und stellt eine Bereicherung der Schullandschaft in Lilienthal im Allgemeinen dar.

(David Niemann, komm. Oberstufenleiter, August 2018)

Die Oberstufe läuft jetzt! Und hier noch weitere Infos in anderer Form:

Die aktuelle Oberstufenpräsentation 2018

Allgemeine Informationen

IGS Bestätigung Praktikumsplatz Oberstufe

Weitere Informationsmöglichkeiten für die Oberstufenschüler*innen des nächsten Schuljahres und ihre Eltern:

Infos zur Oberstufe bei David Niemann (Mail: david.niemann@igslilienthal.de, regelmäßige Sprechstunde: Montag, 11.05 Uhr, Verwaltung Lilienthal)

Hier möchten wir Ihnen die Anmeldeformulare zum Download anbieten:

Für alle:

Einwahlbogen Einführungsphase Schuljahr 2019/20

Diesen Bogen geben alle künftigen Oberstufenschüler*innen ab. Hier werden Kurswahlen vorgenommen.

Für Schüler*innen von anderen Schulen:

Anmeldebogen für die Oberstufe

Neue Schüler*innen, die erst ab dem Sommer unsere Schule besuchen werden, füllen dazu auch das allgemeine Anmeldeformular aus. Die ausgefüllten Bögen werden im Sekretariat oder direkt bei Herrn Niemann abgegeben.

Zur Info: Der Termin für das erste Oberstufenpraktikum ist für die Zeit vom 11. bis 22.03.2019 vorgesehen!

 

Start 2018

Frohe Botschaft in der IGS: Die offizielle Genehmigung für die Oberstufe liegt jetzt vor!

Die entsprechende Mitteilung des Landkreises lesen Sie hier.

Unsere IGS-Oberstufe – mit einem starken Team zum Abitur … und noch viel weiter …

Die IGS Lilienthal freut sich darauf ab dem Schuljahr 2018/19 die Schullandschaft in Lilienthal mit einer eigenen Oberstufe zu bereichern und den ersten Oberstufenjahrgang zu begrüßen.

Im Vordergrund steht hierbei die erfolgreichen Lernmodelle und Grundsätze aus der Sekundarstufe I fortzusetzen, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf das Abitur und die Anforderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten.

Wir sind aus der Sekundarstufe I überzeugt von Vielfalt und Heterogenität und versuchen Schüler an unsere Oberstufe durch gute Unterstützungssysteme in ihrer Individualität zu fördern. Hierzu haben wir vor, spezielle Förderangebote für die Fächer Mathe, Deutsch, Englisch sowie die zweite Fremdsprache im elften Jahrgang genauso wie Forderangebote wie Jugend forscht und Jugend debattiert zu etablieren. Weiterhin wollen wir neben dem alt bekannten Tutorensystem das „kooperative Mentoring“ einführen, welches Schülerinnen und Schülern ermöglicht sich gegenseitig zu unterstützen und deren Selbstständigkeit fördert.

Die Förderung des sozialen Lernens und der Verantwortungsübernahme soll nicht nur durch das kooperative Mentoring vorangetrieben werden, auch das alte bewährte Tischgruppenkonzept wird in der Oberstufe fortgesetzt, wobei die Teambildung in diesem Bereich in der Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler liegen soll. Die Förderung der Teamfähigkeit stellt eine wichtige Säule für einen erfolgreichen Start ins Studien- und Berufsleben dar.

Generell soll das Thema Berufsorientierung eine große Rolle an der IGS Lilienthal spielen. Durch außerschulische Partner, Jobmessen, Oberstufenpraktikum in qualifizierten Berufen und einer durchgehenden Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe Zeit haben in verschiedene Bereiche hineinzublicken.

Durch diese Ideen für unsere konzeptionellen Grundlagen wollen wir einen Raum schaffen, in dem sich Schülerinnen und Schüler frei entfalten können und stets Unterstützung bekommen, wenn diese von Nöten ist, sodass sie am Ende des 13. Jahrgangs voller Selbstvertrauen ins Leben starten können.

Mit einem starken Team zum Abitur – und noch viel weiter!

 

Projektskizze: Kooperatives Mentoringprogramm

An der IGS Lilienthal fußt die gemeinsame Arbeit von Anfang an auf Kooperation als lernförderndem und persönlichkeitsbildenden Prinzip. In diesem Sinne wird auch die Zeit in der Oberstufe unserer Schule durch einen intensiven Austausch und gegenseitige Unterstützung der Lernenden gekennzeichnet sein – durch ein Miteinander, das über die bloße Zusammenarbeit in den Kursen hinausgeht. Ergänzend zum altbewährten Tutorensystem etablieren wir daher ein kooperatives Mentoringprogramm, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Den Schüler*innen steht wie gewohnt ein Tutor bzw. eine Tutorin beratend zur Seite. In Kleingruppen von 5-6 Schüler*innen werden die Mitglieder von dieser Lehrkraft  intensiv betreut und beraten. Darüberhinaus werden die zukünftigen Abiturient*innen aber selbst tätig – durch gegenseitige Unterstützung und Beratung untereinander, auf Augenhöhe. Die Kleingruppen treffen sich regelmäßig und beraten sich anhand eines strukturierten Verfahrens zu Fragen rund um Themen wie Lernorganisation und Zukunftsplanung. Auch ein jahrgangsübergreifender Austausch zwischen den einzelnen Teams ist explizit erwünscht. Die Schüler*innen sollen ihre eigenen Ressourcen im Team bestmöglich entwickeln und ausschöpfen. Sie werden befähigt, Problemlösungsstrategien zu entwickeln und ihre Eigenständigkeit auszubauen. So werden (soziale) Kompetenzen geschult, die für den weiteren Werdegang, egal ob an der Universität oder in der Ausbildung, von zentraler Bedeutung sind.

Nicht zuletzt aufgrund dieses grundlegenden Beitrags zur beruflichen Qualifizierung ist das Gruppenmentoring inhaltlich verzahnt mit den Programmen zur Berufsorientierung und  –beratung an der IGS Lilienthal. Über die Zeit etablieren wir auf diesem Weg Netzwerke zwischen Schüler*innen, Ehemaligen und Lehrenden der Schule. So werden auch Erfahrungen, die von Absolvent*innen nach dem Verlassen der Schule gemacht werden, für zukünftige Schüler*innen zugänglich und produktiv nutzbar. Mit einem starken und tollen Team zum Abitur – und noch viel weiter!

 

Berufs- und Studienorientierung

Um unseren Schüler*innen eine fundierte berufliche Orientierung zu ermöglichen, bietet die IGS Lilienthal zahlreiche Möglichkeiten, Berufsbilder kennenzulernen und in Fachdomänen erste Forschungsfragen zu verfolgen.

Im 11. Schuljahr findet ein weiteres, zweiwöchiges Orientierungspraktikum statt, welches bevorzugt in Berufsfeldern, für die ein Abitur und/oder ein Studium erforderlich ist, absolviert werden soll. Das Praktikum wird durch das Fach Politik-Wirtschaft vorbereitet und ausgewertet. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden unseren Schüler*innen in Kombination mit einer kontinuierlichen Berufsberatung (durch die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit und durch die Fachlehrer) und dem Besuch von Berufsmessen wie der „Job4u“ oder der „Vocatium“ vielfältige Ideen und Möglichkeiten für eine spätere Berufswahl eröffnen.

Über das Seminarfach, welches Kenntnisse in wissenschaftlichen Arbeitstechniken lehren soll, erkunden unsere Schüler*innen mit selbstentwickelten Forschungsfragen verschiedene Fachdomänen und erfahren dabei, ob dieses für sie auch zukünftige Studienfächer sein könnten. Unser immer weiter wachsendes Netzwerk an Kooperationspartnern aus Kultur, Wirtschaft und Lehre schafft in diesem Kontext die Chancen, auch praxisbezogene Forschungsfragen in Unternehmen zu verfolgen. Hierbei werden zudem auch die vorwiegend regionalen Partner als Arbeitgeber kennengelernt, was eine Entscheidungsfindung hinsichtlich einer Ausbildung und/oder eines Studiums erleichtern kann. Regelmäßig angebotene Studienwahltests und Forschungs-Exkursionen wie Besuche an den Universitäten der Region leisten einen weiteren Beitrag hierzu.

Die von uns angebotenen Schüler-Wettbewerbe (wie „Jugend debattiert“, „Jugend forscht“ oder „Drops“), die Chance für hochbegabte Schüler, ein Frühstudium an der Universität Bremen durchzuführen, oder die Teilnahme an der Schülerakademie bilden weitere Beiträge zu einer praxisorientierten und breiten Berufs- und Studienorientierung wie sie bei uns an der IGS Lilienthal allen Schüler*innen ermöglicht werden soll.

 

14.6.17

Projektgruppe Oberstufe